Blankhersteller aus Japan |
Slotti
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Dabei seit: 20.02.2008
Beiträge: 1.036
Herkunft: Saarland
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genau wie beim abwracken der Altautos...
Gemeinsam sind wir stark finde ich da eher passend. Außer meiner Sicht ist ein deutscher Ausstieg global gesehen ein Tropfen auf den heißen Stein.
Was meint ihr was das unsere Nachbarn oder die Amis juckt wenn wir unsere AKW´s dichtmachen? Meint ihr das ändert deren denkweise? Ich glaube es nicht.
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16.03.2011 14:17 |
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sundvogel
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Dabei seit: 17.01.2008
Beiträge: 140
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| Zitat: |
| Atomaustieg gerne, aber wenn dann bitte weltweit. Das ist doch genau so ein Schmu wie die Abwrackprämie, wir haben die alten Autos "entsorgt" und ich möchte nicht wissen wie viele davon in anderen Ländern weiterlaufen, ist doch der gleich Planet oder etwa nicht? |
Ein Atomausstieg ist - wenn man den derzeitigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Standard halten will - nur dann möglich, wenn man die AKWs ersetzt. Deutschlands verstärktes Setzen auf alternative Energien hat schon jetzt zu einem Entwicklungsvorsprung bezogen auf neue bzw. alternative Energien geführt. Deutschland ist Marktführer auf einem alternativen Energiegewinnungsmarkt und dass wird mit dem Ausstieg aus der Kernenergie noch deutlich stärker.
Ein Atomausstieg wird diesen Vorsprung vergrößern. Wir lesen im Moment, dass sieben Kraftwerke sofort zumindest vorrübergehend ausgeschaltet werden, offensichtlich werden diese schon jetzt nicht mehr benötigt.
Übrigens liest sich die Energie-Kosten-Bilanz von AKWs dann etwas anders, wenn sie das evt. Schadensrisiko selbst tragen müssten.
Bei der Diskussion sollte man nicht vergessen, dass die Laufzeitverlängerung weiter gilt. Wenn man die gewaltigen Gewinne auch nur zu einem geringen Anteil von 25% verpflichtend für alternative Energiekonzepte aufwenden würde, dann wäre dieses eine riesige Innovationshilfe, die Deutschland auf Jahre hinweg wirtschaftlich nach vorne bringen würde.
Stattdessen streichen die Riesenkonzerne weiterhin Milliarden von Euro ein und sind mit lächerlichen 25 Milliarden Euro gegen Schadensfälle, deren Kosten in die Billionen geht, versichert.
Den Schaden dürfen wir dann alle bezahlen - der von uns hochsubventionierte Gewinn ist nur wenigen vorbehalten.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von sundvogel: 16.03.2011 16:52.
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16.03.2011 16:48 |
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laverda
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Dabei seit: 10.10.2009
Beiträge: 1.324
Herkunft: Linker Niederrhein
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Hi liebe Freunde,
konsequenter Atomausstieg und Nutzung regenerativer Energieformen sichert dem Standort Deutschland die Markrführerschaft und DASS die anderen auch aussteigen müssen, ist vollkommen klar. Uran ist erheblich weniger lange verfügbar als Kohle, Gas und Öl.
Dezentrale Energieanlagen und private Erzeugung über Solar, Wärmepumpe usw. birgt ein Riesen Einsparpotenzial an Großkraftwerkskapazität.
Intelligenter und vor allem effizienter Umgang mit Energie ist soooo einfach, wenn endlich jemand die RICHTIGEN ganz einfachen Maßnahmen propagieren würde anstatt diesen z.B. Energiesparlampen-Unsinn oder gar wirtschaftlich und ökologischen Bio-Sprit-Wahnsinn.
TECHNISCH sind die Probleme längst gelöst und die paar Gigawatt Atomstrom wären ganz locker mit vorhandenen Mitteln einzusparen und mit vorhandenen Kapazitäten zu decken. Es gab doch bereits den Ausstiegs-Zeitplan, der im Konsens (ggf. etwas Zähneknirschend von Industrieseite) aller Betroffenen vereinbart wurde. Glaubt etwa jemand ernsthaft, dass dieser Beschluss utopisches Ökogequatsche war????? Das war knallharter Politkurs mit Gesetz, Beschluss usw.
Durch die Überkapazität aufgrund der Laufzeitverlängerung war die deutsche Stromindustrie sogar in der Lage Strom zu exportieren!!!!!!! Die Atomstrom-Steuer für die Laufzeit Verlängerung füllt die Kassen des Staates, der VERDIENT mit an dem GAU-Risiko!!!!!!!
Die "Schuld" trägt in Japan NICHT ein Erdbeben oder Tsunami sondern Kostengründe. Jeder halbwegs gescheite Geologe WUSSTE dass die 8,2 der Richterskala zur Auslegung auf maximale Erdbebensicherheit dort viel zu niedrig gegriffen war. Insofern handelt es sich dabei um einen PLANUNGSFEHLER, menschliches Versagen. Technisch wäre auch dieses Beben UND dieser Tsunami kein Problem, nur zu teuer!!!!!!!
Tschernobyl war auch ein menschliches Versagen in Form von Missachtung der Sicherheitsvorschriften bei der Bedienung (Überprüfung der Steuerstab Funktion)
Nach dem 11. September stellt sich für all die überalterten Anlagen die Frage, welche Planungsdaten bezüglich der Sicherheit vor rund 40 Jahren zugrunde gelegt wurden.
Gab es damals z.B. einen A380??????? Hobby-Hacker waren bereits im Pentagon- Netz, sind die Steuerungen eines AKW physikalisch von sämtlichen Netzwerken getrennt?????? Vielleicht kommt der nächste GAU über Sabotage oder gar "aus Versehen" zustande????
Auch bei der Errichtung der Zwischenlager wurden wiederum bei der Planung nachweislich unbequeme Gutachten vom Tisch gefegt, mit dem Resultat, dass wir heute Feuchtigkeit, Wassereinbrüche in diesen Lagern verzeichnen müssen.
Die Liste kann man endlos weiterführen, nur eins ist ganz sicher: Wenn weiter Atomstrom produziert wird, ist der nächste GAU nur eine Frage der Zeit und des Ortes. So ist das eben, wenn man mit statistischen Größen plant..........dann holt einen die Statistik auch irgendwann wieder ein und sei die Wahrscheinlichkeit auch noch so klein.
So richtig Angst macht mir persönlich die Tatsache, dass die Brennstäbe zumindest zum Teil mit Plutonium angereichert wurden, das gibt der Sache wirklich eine unvorstellbar entsetzliche Dimension.
Ach so, fast vergessen: Radioaktiv verseuchte Produkte werden m.E. mit Sicherheit NICHT in den Handel gelangen. Dafür ist der Nachweis viel zu einfach.
Gruß vom platten Niederrhein
@Axel: Die Amis haben noch nie aus Fehlern anderer gelernt und Notfallpläne können gar nicht existieren, ein solcher Plan hieße doch, dass von vornherein falsch geplant worden wäre. Den GAU darf es per Definition doch gar nicht geben geschweige denn einkalkuliert werden.
__________________ Fliegenruten werfen Masse................nicht Klasse!!
http://www.flyran.de
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von laverda: 16.03.2011 17:32.
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16.03.2011 17:02 |
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Blauzahn
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Dabei seit: 26.12.2008
Beiträge: 737
Herkunft: Zwickau
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Servus zusammen,
meine bescheidene Meinung zur Thematik
Energiegewinnung der Zukunft, läßt sich prägnant in ein Wort fassen -> Dezentralisierung.
Wir sind durch die schon reichlich vorhandenen kleinen und mittleren PV-Anlagen, durch Biogasanlagen und z.B. durch Blockheizkraftwerke derzeit schon in der Lage, Versorgung vor Ort zu erbringen. Das würde problemlos im ländlichen Raum funktionieren..... da reicht die Biogasanlage der Agrargenossenschaft für das Musterdorf mit 1000 Einwohnern locker aus, um die Haushalte mit Strom und Wärme zu versorgen.
Stattdessen wird aber eingespeist und vergütet, egal ob den Strom jemand benötigt (siehe Überschuß Deutschlands bei der Energierzeugung von 17 Terrawatt)
Der Ansatz ist da, die Umsetzung mangelhaft.
Klar muß dem Betreiber ein Anreiz gegeben werden, eine PV-Anlage, ein BHKW oder eine Biogasanlage zu bauen. Dieser ist aber mit der Einspeisevergütung (ich wiederhole mich) für Strom den eigentlich niemand braucht (bei 17 TW Überschuß) völlig verpufft bzw. sinnlos.
Dezentralisierung ist deshalb angezeigt.
Die Gemeinde, Stadt, Landkreis, Stadtwerke, Agrargenossenschaft versorgen sich durch Anlagen autarg, ergänzt um Zukauf in Spitzenlastzeiten.
So kommen wir weg von den Monopolisten und hin zu einem vernünftigen Einsatz der regenerativen Energien.
Einzig muß hier ein klares Gesetz für die Netznutzung geschaffen werden, denn sonst geht auch das wieder in die Hose.
Über das Thema Kernenergie braucht man sicher nicht mehr debattieren, der Zug ist abgefahren und es werden durch die aktuellen, tragischen Vorfälle in Japan, noch mehr Menschen sensibilisiert.
Abendgruß,
René
__________________ Ein "Glück Auf" aus Sachsen,
René
www.flyrods.de
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Blauzahn: 16.03.2011 18:17.
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16.03.2011 18:15 |
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Kohlmeise
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Dabei seit: 06.01.2010
Beiträge: 355
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Ich wollte schon vor Jahren einen Brief verfassen mit dem Vorschlag, auf alle unterirdischen Endlager zu verzichten und statt dessen alles in den Reaktorgebäuden zu lagern und drum herum einen Betonblock mit einem Kilometer Kantenlänge zu installieren. Keine Ahnung, ob so etwas technisch sinnvoll oder machbar wäre, aber man hätte jedenfalls auf diese Weise ein Mahnmal geschaffen, das auch in Jahrtausenden noch an diese gruslige Zeit erinnert.
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16.03.2011 20:07 |
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Jogi42
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Dabei seit: 16.11.2010
Beiträge: 744
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| Zitat: |
Original von Kohlmeise
Ich wollte schon vor Jahren einen Brief verfassen mit dem Vorschlag, auf alle unterirdischen Endlager zu verzichten und statt dessen alles in den Reaktorgebäuden zu lagern und drum herum einen Betonblock mit einem Kilometer Kantenlänge zu installieren. Keine Ahnung, ob so etwas technisch sinnvoll oder machbar wäre, aber man hätte jedenfalls auf diese Weise ein Mahnmal geschaffen, das auch in Jahrtausenden noch an diese gruslige Zeit erinnert. |
Da bekommt ja die Erde eine unwucht
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16.03.2011 20:09 |
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DJTMichel
User

Dabei seit: 19.10.2010
Beiträge: 564
Herkunft: Schöningen (am Elm =südöstliches Niedersachsen)
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| Zitat: |
Original von Jogi42
Hallo,
man muss aber fairer Weise ein paar Dinge dazu sagen... |
Ich bin sicher kein Schleimer, aber das was der Jogi da schreibt entspricht ziemlich exakt meiner Meinung. Das stellt keine Wertung dar, ich wollte es nur mal sagen.
Die Sache mit dem Äquator und den darum positionierten Solaranlagen mag ja in der Theorie ganz gut funktionieren, aber vergessen wir dabei nicht einige Realitäten? Ich denke in dem Zusammenhang an Armut, Konfliktherde mit den entsprechenden Unsicherheiten in den infragekommenden Ländern.
Die Sache mit den zwei Seen (Pumpspeicherwerk) ist prima, löst jedoch nicht unser Problem des ständig steigenden Energiebedarfes. Pumpspeicherwerke benötigen grundsätzlich mehr Energie, als durch sie freigesetzt wird. Da i.d.R. das Wasser vom Unterbecken nachts, wenn der Energiebedarf weitaus geringer ist, ins Oberbecken gepumpt wird, stellen sie durch ihre Energiespeicherfähigkeit einen wichtigen Beitrag zur Regelung des Stromnetzes, gerade in Spitzenzeiten, dar - mehr nicht.
Das Grüne und SPD die japanischen Atomkraftwerke nun für Ihre politischen Zwecke ausschlachten, halte ich für unmoralisch. Deutschland ist nun wirklich geografisch anders als das Land der aufgehenden Sonne "unterfüttert" - gehört jedoch alles nicht in 's Rutenbauforum.
Allerdings will in meinen Kopf nicht rein, wieso unsere AKW-Betreiber nicht für die Endlagerung in vollem Umfang herangezogen werden?!
__________________ Gruß
Michel
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16.03.2011 20:29 |
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Jogi42
User
Dabei seit: 16.11.2010
Beiträge: 744
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| Zitat: |
| Das Grüne und SPD die japanischen Atomkraftwerke nun für Ihre politischen Zwecke ausschlachten, halte ich für unmoralisch. Deutschland ist nun wirklich geografisch anders als das Land der aufgehenden Sonne "unterfüttert" - gehört jedoch alles nicht in 's Rutenbauforum. |
Wenn du in BW wohnen würdest, dann wäre dir bewußt geworden, dass da jetzt auch andere Parteien aufspringen. Heute richtet sich doch alles nach dem Wahlkampf, weil sonst eine gut lesbare Zeitung wieder Dinge schreibt, die den politischen Kuchen anders verteilen läßt.
Dass alles an Alternativen zur Atomenergie noch nicht 100%ig ist, wissen alle. Wenn wir die Aufgabe aber nur vor uns herschieben, kommen wir nicht weiter.
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16.03.2011 21:17 |
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laverda
User

Dabei seit: 10.10.2009
Beiträge: 1.324
Herkunft: Linker Niederrhein
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Hi Michel,
dann wäre der Atomstrom von vornherein zu teuer und somit unwirtschaftlich.
Außerdem wäre es ein Leichtes diesen Unternehmenszweig (Endlagerung) beizeiten auszulagern und bei Anfall zu hoher Kosten in Pleite zu schicken.
Effekt wäre dann derselbe, dass nämlich die Allgemeinheit dafür aufkommen muss.
Die Banken und Automobilbauer haben es doch imposant vorexerziert, wie einfach man Verluste auslagern und auf die Allgemeinheit abwälzen kann und ratzfatz ohne jegliche Regressansprüche befriedigen zu müssen wieder in die 2-stelligen Rendite-Regionen vorstoßen kann.
Hilft alles nix, außer abschalten.
Gruß vom platten Niederrhein
da, wo der Brüter steht, der auf Druck der Allgemeinheit glücklicherweise nie in Betrieb gegangen ist und von einem mutigen Holländer zu einem Vergnügungspark umgebaut wurde. (Kernwasser-Wunderland)
Dennoch sind die 8Mrd damit sinnvoller "verbrannt" worden als mit der Produktion von Plutonium.
Es gibt ein zartes Pflänzchen namens Hoffnung
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16.03.2011 21:27 |
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sundvogel
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Dabei seit: 17.01.2008
Beiträge: 140
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| Zitat: |
Original von DJTMichel
Das Grüne und SPD die japanischen Atomkraftwerke nun für Ihre politischen Zwecke ausschlachten, halte ich für unmoralisch. |
Für diese Meinung habe ich ja in Bezug auf die Roten ja noch begrenzt Verständnis, allerdings sind das ja die Verantwortlichen des Atomausstiegs. Den Grünen - die erst aus der Antiatombewegung entstanden sind - ein aus moralischen Gründen in dieser Situation ein Äußerungsrecht abzusprechen, finde ich argumentativ bizarr.
Wie sollen die sich denn jetzt deiner Ansicht nach verhalten?
Beifall klatschen für den Aktionismus derer, die die Atommafia jahrelang hofiert haben?
Zum Verständnis der Diskussion: Ein Moratorium ist die zeitweilige Aussetzung einer Handlungsabsicht. Nach dem Moratorium geht es weiter wie vorher.
Ich denke, dass man sich an dieser Stelle nicht in irgendwelchen parteipolitischen Streitereien verstricken sollte, denn das führt zu nichts. Sollte es tatsächlich einen politischen Willen zum Ausstieg und für alternative Energien geben, dann kann sich der Wähler entsprechend entscheiden und dazu gehört nun mal auch, das Parteien sagen was sie erreichen wollen.
Meiner Ansicht nach zeigt die Katastrophe in Japan sehr genau, welchen Preis man für eine einseitige Energiepolitik zahlen muss und vor Allem, wer den Preis letztlich zahlt.
Die Menschen, die dort leben.
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16.03.2011 22:09 |
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Chrizzi
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Dabei seit: 21.01.2009
Beiträge: 886
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| Zitat: |
Original von sundvogel
Meiner Ansicht nach zeigt die Katastrophe in Japan sehr genau, welchen Preis man für eine einseitige Energiepolitik zahlen muss und vor Allem, wer den Preis letztlich zahlt.
Die Menschen, die dort leben. |
Nicht nur die Menschen. Ich denke mal auch die Viecher in der Umgebung incl der Pflanzenwelt dürfte was abkriegen.
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16.03.2011 22:24 |
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maikh
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Dabei seit: 11.09.2009
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17.03.2011 13:32 |
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Olaf Karsten
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Dabei seit: 01.02.2008
Beiträge: 1.336
Herkunft: Berlin
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Gut jetzt! RUTENBAUFORUM. Geht BITTE in irgendeine Plauderecke mit solchen Themen.
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17.03.2011 15:35 |
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DJTMichel
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Dabei seit: 19.10.2010
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Hallo Siggi,
stimmt, da läuft seit jahrzehnten was gewaltig schief, um es mal salopp auszudrücken. Wirtschaftlich betrachtet stellt jedoch die hochsubventionierte Solar-* und Windenergie gleichfalls eine Negativbilanz auf, letztere gerade auch ökologisch (Vögel).
*) Dünnschichtmodule sollen sich nach 2 – 3 Jahren, monokristalline Zellen nach etwa 5 – 7 Jahre amortisiert haben (ich meine damit, sie haben die zu ihrer Herstellung aufgewendete Energie unter optimalen Bedingungen abgegeben). Hersteller geben eine Nutzungsdauer von 20 - 25Jahren an.
Der uns zur Verfügung gestellte Strom kommt zu 23,7% aus Braunkohlekraftwerken, zu 22,4% aus AKW's, zu 18,7% aus Steinkohlekraftwerken, zu 16,7% aus "erneuerbare Energien", zu 13,9% aus Erdgas und zu 3,6% aus anderen Quellen (Werte gerundet, laut dena, AFP).
@sundvogel: wenn das Unglück der in einer Erdbebenregion lebenden Menschen für parteipolitische Zwecke mißbraucht wird, steht es Dir selbstverständlich frei, meinen Hinweis darauf argumentativ "bizarr" zu finden.
@Axel: Der Lebensstandart der einfachen Leute dieser Länder ist nicht sonderlich hoch und die anderen sind bereits seit Jahren Anteilseigner in nahezu jeden denkbaren Großunternehmen - unterschätze die Ölmultis nicht
. Der Spruch mit den geklauten Bonbons hat was
.
"In Deutschland verursachen die Meldungen irrationale Panik. Obwohl zwischen Fukushima und Berlin rund 8750 Kilometer liegen, steigt die Nachfrage nach Jodtabletten. Das Jod lagert sich in der Schilddrüse an, radioaktives Jod kann dann nicht aufgenommen werden. Und die in Deutschland ohnehin starke Anti-Atom-Bewegung bekommt dieser Tage Rekordzulauf. In vielen Städten gehen Menschen auf die Straßen. "Raus aus der Kernenergie", skandieren sie." Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unterne...,751293,00.html
Edith meint, ich habe Olaf's Hinweis erst nach dem Absenden meines Beitrages gelesen - sorry.
__________________ Gruß
Michel
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von DJTMichel: 17.03.2011 15:55.
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17.03.2011 15:49 |
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