Blankhersteller aus Japan |
fleck86
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Beiträge: 76
Herkunft: Oberpfalz
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Blankhersteller aus Japan |
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Was passiert jetz mit den Blankpreisen nach dem ganzen misst in Japan? das meiste von unseren Bauteilen kommt ja von da drüben.
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15.03.2011 08:41 |
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Jogi42
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Beiträge: 744
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Wow, du hast Sorgen. Karl hat noch einen ganzen Stabel Tokin hinten in der Werkstatt. Das kann man ja noch gar nichts sagen. Unsere Firma ist auch in Japan. Es hat zum Glück keinen Mitarbeiter oder einen seiner Angehörigen erwischt. Auch kann bei uns die Produktion und Belieferung weiter laufen.
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15.03.2011 08:59 |
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OnTheMove
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Herkunft: Darmstadt
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Auch eine Frage ist, wie ist es mit der Kontaminierung von Produkten, die aus betroffenen gebieten kommen?
Ich hab da ja Null know how, das halb die etwas blöde frage.
Grüße Markus
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15.03.2011 09:59 |
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Slotti
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| RE: Blankhersteller aus Japan |
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| Zitat: |
Original von fleck86
Was passiert jetz mit den Blankpreisen nach dem ganzen misst in Japan? das meiste von unseren Bauteilen kommt ja von da drüben. |
Ey, da unten sind tausende Menschen gestorben und die stehen vielleicht vor einer nuklearen Katastrophe und du machst dir Gedanken über Blankpreise
, manche Leute haben echt Probleme.....
außerdem glaube ich nicht das das meiste Material aus Japan kommt sondern eher ein Teil und da stellt sich die Frage ob die Fabriken in den betroffenden Gebieten liegen oder sonstwo...
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15.03.2011 10:24 |
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fleck86
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Themenstarter
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Wenn du mir sagen kannst über was man sich sonst gedanken machen soll?? helfen kann nicht wirklich wer von uns oder?
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15.03.2011 11:33 |
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Flow
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Dabei seit: 01.10.2010
Beiträge: 760
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wenn das Eure einzige Sorge ist (der Zugang zu Blanks und RB-Teilen) beneide ich Euch ......
Wenn die Japaner das nicht mehr produzieren machts wer anders (man munkelt, daß die Chinesen schon in den Startlöchern stehen...).
Mein fester Glaube an die Prinzipien der Marktwirtschaft sagt mir, daß wo auch immer ein Bedürnis besteht dieses auch befriedigt wird - letztenendes alles nur eine Frage des Preises (....ist im Privatleben nicht anders
)
Und wenn tatsächlich verstrahlte Waren per Post oder Container kommen sollten vermute ich bleiben sie beim Zoll hängen.....
__________________ Grüße
Florian
Wer anderen eine Bratwurst brät - der hat ein Bratwurstbratgerät
!
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15.03.2011 12:08 |
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BigPaco

Dabei seit: 27.12.2009
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Herkunft: Münsterland
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| Zitat: |
Original von fleck86
Wenn du mir sagen kannst über was man sich sonst gedanken machen soll?? helfen kann nicht wirklich wer von uns oder? |
Sorry, das wird mir grad echt zu heftig...
Bist Du wirklich so stumpf?
Ich habe eine gute Nachricht: Es gibt genügend Leute, die am Schicksal der Opfer dieser Katastrophe Anteil nehmen, da kommt´s auf dich nicht an. Ebenfalls braucht wohl keiner deine HIlfe, da es ja auch genügend Leute gibt, die für sich einen Sinn darin sehen (manche machen das sogar beruflich...) dort alles zu tun, was eben zu tun ist. Ich bin mir sicher, die machen sich ausreichend Gedanken für dich mit.
Strom kommt aus der Steckdose, Milch aus der Tüte, Fleisch aus der Kühltheke, was soll´s. Funktioniert ja alles, muss man sich nicht weiter mit beschäftigen...
Sicherlich wird neben der ganzen Angst und Trauer dort unten, den Aufräumarbeiten, der ständigen Gefahr von Nachbeben und atomarer Verseuchung noch jemand daran denken ausreichend Carbonmatte für Dich an die Seite zu legen...
Hier noch was zum Nachdenken:
Den Nazis verdanken wir die Autobahnen und Vollbeschäftigung.
Der Irak hatte Massenvernichtungswaffen.
Mehr als 50% der US-Amerikaner sind Kreationisten.
Ich kann auch nichts gegen den Hunger in der dritten Welt tun, soweit kann ich mein Brötchen einfach nicht werfen.
TIPP: Eine dieser Aussagen ist richtig!
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15.03.2011 20:24 |
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Tungdil
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Dabei seit: 14.07.2008
Beiträge: 544
Herkunft: Lüneburg
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ohne worte .....aber viel entsetzen (auch über einige postings hier)
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15.03.2011 21:16 |
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Jogi42
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Dabei seit: 16.11.2010
Beiträge: 744
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Hallo,
last es doch stecken. War von jemanden ne Frage zu einem blöden Zeitpunkt. War vermutlich nicht alles so gemeint, wie es rüber kommt.
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15.03.2011 21:44 |
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laverda
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Dabei seit: 10.10.2009
Beiträge: 1.324
Herkunft: Linker Niederrhein
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| Zitat: |
Original von Tungdil
ohne worte .....aber viel entsetzen (auch über einige postings hier) |
Dito
__________________ Fliegenruten werfen Masse................nicht Klasse!!
http://www.flyran.de
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15.03.2011 23:02 |
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TRANSformator
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Dabei seit: 12.12.2009
Beiträge: 498
Herkunft: Meppen
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Moin Leute,
ich glaube auch, dass der Fragende einfach nur eine ihn interessierende Frage gestellt hat. War etwas unglücklich ausgedrückt, aber sicherlich nicht böse gemeint. Mich interessiert genau wie Markus (OnTheMove), ob man in Zukunft noch bedenkenlos Produkte aus Japan kaufen kann oder ob man aus gesundheitlichen Gründen besser die Finger davon lässt?! Wird sowas bei der Einfuhr nach Deutschland irgendwie kontrolliert?
Grundsätzlich finde ich es nicht verwerflich, auch jetzt schon über wirtschaftliche Aspekte dieses tragischen Unglücks zu sprechen.
Die Situation ist wie sie ist, das lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Kollektives Stillhalten und mündlich ausgesprochenes oder schriftliches Mitgefühl kommt erstmal bei den betroffenen Menschen kaum an und hilft nur wenig bis gar nicht. Dieses Mitgefühl liest man momentan in jedem Forum und auf fast jeder Website und teilweise habe ich leichte Zweifel. Leider habe ich teilweise den Eindruck, dass manch einer das nur schreibt, "weil man es eben macht". Das geht lange nicht jedem so nahe, wie die Postings es vermitteln sollen.
Mir tut das leid, ich empfinde ehrliches Mitgefühl, bin mir aber im Klaren darüber, dass ich allein damit keinem Japaner helfen kann.
Wie können wir diesen Menschen helfen? Finanziell, mit Hilftrupps, sanitärer Hilfe und einer folgenden Aufbauhilfe sicherlich.
Wichtig ist, dass die Wirtschaft des Landes möglichst stabil bleibt und nicht vollends abstürzt. Dafür ist ein gewisser Alltag nötig. Nicht ganz Japan ist zerstört, der Rest muss möglichst "normal" weiter funktionieren. Das mag auf manch zartes Gemüt jetzt fehl am Platz wirken, es ist aber so.
Natürlich ist einem Japaner, der gerade ein schweres Erdbeben und einen Tsunami überlebt hat, dabei jedoch Familienmitglieder und all sein Eigentum verloren hat und sich nun mitten in einer Atomkatastrophe befindet, die Wirtschaft Japans erstmal scheiß egal.....der hat ganz andere Sorgen. Ein verlorenes Familienmitglied kann ihm niemand von uns ersetzen, aber auf stabile Wirtschaft wird er später angewiesen sein, wenn das erste Chaos und die erste Hilflosigkeit überwunden sind. Bricht die Wirtschaft ein, ist der dauerhafte Aufbau der zerstörten Regionen und damit ein neues Leben für die Betroffenen nur noch schwierig zu stemmen.
Ich kann also durchaus Mitgefühl haben und Anteil nehmen und mich trotzdem für die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Katastrophe interessieren. Da darf eine Frage zu der Entwicklung von Blankpreisen durchaus diskutiert werden. Ok, mal angenommen, wir würden jetzt nicht darüber diskutieren, wer sagt dann Bescheid, ab wann man wieder über sowas sprechen darf? Meine moralische Einstellung und mein Mitgefühl wird auch in einem halben Jahr noch ähnlich sein.
Also lasst uns doch ruhig darüber diskutieren, ob bestimmte Produkte aus Japan in Zukunft radioaktiv belastet sein könnten, weil sie dort oder dort hergestellt werden und wie sich das Unglück auf den Preis auswirken könnte. Eine sachliche Diskussion hat für mich nichts, aber auch rein gar nichts damit zu tun, ob man nun Mitgefühl empfindet oder nicht. Und ich glaube, so meinte es auch der Threadersteller.
Viele Grüße, Daniel
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von TRANSformator: 15.03.2011 23:15.
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15.03.2011 23:11 |
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fleck86
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Dabei seit: 11.12.2010
Beiträge: 76
Herkunft: Oberpfalz
Themenstarter
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wenn es nicht rein auf dieses eine sachlich gemeinte thema bezogen gewesen wäre hätte ich es rein allgemein bezogen in jeden gott verdammte forum in diesem gott verdammten scheiß inet stellen können. dafür sind wir hier auch ein fachforum.
auch wenn ich mich hier auch ein wenig falsch ausgedrückt haben mag. ich kann mich eben manchmal nicht genau so ausdrücken wie es gemeint ist. und ich werde mir in zukunft sehr gut überlegen mich hier in diesem forum überhaupt noch einmal zu irgendwas zu äußern.
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15.03.2011 23:25 |
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TRANSformator
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Dabei seit: 12.12.2009
Beiträge: 498
Herkunft: Meppen
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Entspann dich....23.30 Uhr ist zu spät zum Aufregen. Ess die Suppe nicht so heiß, wie sie gekocht wurde. Bei so einemk Drama wie in Japan können die Emotionen schon mal hochkochen.
Lasst uns hier in der tollen Community keinen Streit vom Zaun brechen, ich denke es weiß jeder (der es verstehen möchte), dass du es nicht so gemeint hast, wie es einige aufgefasst haben. Damit sollte die Sache erledigt sein.
Also alles gut?
Viele Grüße, Daniel
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15.03.2011 23:32 |
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derextremexxl
Administrator
    

Dabei seit: 30.12.2007
Beiträge: 3.834
Herkunft: Reichelsheim/Odenwal
d Skype-Name: derextremexxl
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Hi
Da schließe ich mich Daniel voll und ganz an.
Was derzeit in Japan los ist kann von uns vermutlich niemand auch nur annähernd nachempfinden. In manchen Küstenregionen ist einfach alles weg. Selbst wer keine Angehörigen verloren hat steht einfach vor dem nichts. Kein Haus mehr, kein Auto, keine Strasse - schon Krass.
Dass jetzt auch noch der ein oder andere Atombunker zu platzen droht setzt dem ganzen die Krone auf. Was ist wenn in einen AKW ein Reaktor hoch geht? Wer kühlt dann die anderen Reaktoren dort weiter? Unvorstellbar was dort noch alles passieren kann. Da kann man diesen Menschen dort nur wünschen, dass sie mit der Atomgeschichte nochmal mit einem blauen Auge davon kommen.
Grüße,
Alex
__________________ www.rutenschmied.de
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16.03.2011 00:46 |
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Kohlmeise
User

Dabei seit: 06.01.2010
Beiträge: 355
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Ich denke auch, alles, was man dazu sagt, kann nur in irgend einer Form falsch aufgefasst werden.
Warum nicht explizit etwas zur Katastophe schreiben?
Ich verspüre Entsetzen gegenüber dem Wahnsinn, der dort passiert. Und außerdem eine unglaubliche Wut. Ich habe als 12-jähriger Tschernobyl erlebt, ja war sogar an den Tagen danach, als es bei uns regnete, fischen. Kann mich noch gut daran erinnern. Schon damals hätte es eine Zäsur gebraucht. Aber was kam? "Unsere Reaktoren sind sicher, das war ja nur Ostplunder dort drüben...".
Bis heute schafften es die kaputten atomaren Krämerseelen in Gestalt der diversen Vorstandsvorsitzenden, sich mit Hilfe des Atomstroms weiter zu bereichern, scheißegal, ob das Zeug dafür geeignet ist, halb Deutschland in die Luft zu blasen. Und die Sorge des kirchturmdenkenden Durchschnittsdeutschen wich alsbald der Sorge, dass der Strom bloss nicht teurer werde...
Nun nun dies, noch nicht einmal der GAU, bisher eben noch kein größter anzunehmender Unfall. Aber auch jetzt schon sind Teile Japans verstrahlt bis in die Ewigkeit. In den letzten Jahren wurden Antiatomaktivisten hierzulande wieder zu "grünen Spinnern", einzig die Wendländer merkten schnell, was dort unter ihrem Hintern verschachert wird und gingen quer durch alle Gruppen und Schichten auf die Strasse. Wenn ich mir nun ansehe, wie die Pfeifen in Politik und Wirtschaft, die eben noch von der Sicherheit der Atomkraft schwadronierten, neue "Risikobewertungen" vornehmen und sich in Sorgen überbieten, kriege ich das Kotzen. Hier wird hochkalkulierend gehandelt, gefühlt wird außer der Sorge um die Gunst der Wähler anscheinend gar nichts mehr, und wenn es ganz dumm läuft, redet in 5 Jahren keiner mehr davon...
Musste mal raus, wenn zu politisch, bitte löschen.
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16.03.2011 06:47 |
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Jogi42
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Dabei seit: 16.11.2010
Beiträge: 744
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Hallo,
man muss aber fairer Weise ein paar Dinge dazu sagen
- Was da in Japan passiert ist ist natürlich auch extrem. Ob man das auf fehlende Sicherheitsstandarts zurückführen kann?
- Die Alternative zum Atomstrom ist eben auch nicht ganz so einfach. Schon alleine wir Internetjunkies verbrauchen den Strom mehrerer Atomkraftwerke
- Die Leute, die das bei uns beschließen, wären von einer Katastrophe genau so betroffen wie wir
- Es ist manchmal einfach zu sagen, etwas muss weg, wir wollen aber auf nichts verzichten und so eine richtige Alternative gibt es nicht.
Und zum Schluß mal ein dickes Lob an unsere japanischen Bewohner dieser Erde. Was die für eine Disziplin haben ist wahnsinnig
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16.03.2011 07:02 |
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TRANSformator
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Dabei seit: 12.12.2009
Beiträge: 498
Herkunft: Meppen
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| Zitat: |
Original von Jogi42
Hallo,
man muss aber fairer Weise ein paar Dinge dazu sagen
- Was da in Japan passiert ist ist natürlich auch extrem. Ob man das auf fehlende Sicherheitsstandarts zurückführen kann? |
Natürlich hast du einerseits recht. Wenn soetwas passiert, dann ist immer irgendeine Sicherung nicht ausreichend gewesen, sonst wäre es ja nicht geschehen. So war es damals in Tschernobyl, als mangelhafte Technik gepaart mit menschlicher Idiotie und Fehlverhalten kombiniert wurde.
In diesem Fall muss man aber sagen, dass Japan als Hochtechnologieland ganz andere Maßstäbe setzt. Die Sicherheitsstandards sind dort auf sehr hohem Niveau und gehören weltweit zu den Besten. Dies gilt sowohl für die Atomenergie als auch für den Erdbeben- und Tsunamischutz. Das Problem ist viel mehr ein Grundsatzproblem:
Der Mensch neigt zur Selbstüberschätzung. Ohne Frage, wir sind eine faszinierende, äußerst leistungsfähige und intelligente Spezies. Mit diesen Fähigkeiten haben wir viele Dinge erreicht und zu nutzen gelernt. Unter anderem die Atomenergie. Die Natur zu nutzen ist die eine Sache, sie zu kontrollieren eine ganz andere. Und da überschätzen wir uns selbst. Wir glauben, wir hätten die Erde unter Kontrolle. Solche Ereignisse zeigen aber eben, dass wir das nicht haben. Gegen bestimmte Naturgewalten ist der Mensch einfach machtlos. Da sind wir und unsere Bauwerke nicht mehr als ein Spielball. Das fängt ja schon bei einem "normalen" Hochwasser in Deutschland an. Selbst da werden wir fast jählich erinnert, dass unsere Maßnahmen zum Schutz oft nur unzureichend sind. Mehr ist im Rahmen unserer Möglichkeiten aber eben nicht drin.
So ein Monsterbeben samt Tsunami ist dann nochmal eine ganz andere Stufe. Die Japaner besitzen neben einem Frühwarnsystem sogar stellenweise spezielle Tsnumami Schutzmauern aus Beton an den Küsten. Diese Mauern wurden einfach überspült, als wenn es sie nicht gäbe. Die Natur bringt Kräfte auf, die wir auch in weiter Zukunft noch nicht beherrschen werden können.
Atomkraft gehört auch zu diesen Kräften, die der Mensch zwar nutzen, aber nicht kontrollieren kann. Die Nutzung funktioniert ja über weite Bereiche einwandfrei. Passiert aber etwas Unvohergesehenes, gerät sowas schnell außer Kontrolle. Man kann das AKW zwar abschalten, die Brennelemente werden aber zum Selbstläufer und reagieren noch weiter. Diese Energie muss abgeführt werden. Erfolgt keine Kühlung oder ist der Reaktor irgendwie beschädigt, gibts arge Probleme.
Da sind wir bei der Frage, ob man komplett aus der Atomenergie aussteigen sollte und die Papiere dazu besser im Archiv verschwinden lässt.
| Zitat: |
Original von Jogi42
- Die Alternative zum Atomstrom ist eben auch nicht ganz so einfach. Schon alleine wir Internetjunkies verbrauchen den Strom mehrerer Atomkraftwerke
- Die Leute, die das bei uns beschließen, wären von einer Katastrophe genau so betroffen wie wir
- Es ist manchmal einfach zu sagen, etwas muss weg, wir wollen aber auf nichts verzichten und so eine richtige Alternative gibt es nicht.
Und zum Schluß mal ein dickes Lob an unsere japanischen Bewohner dieser Erde. Was die für eine Disziplin haben ist wahnsinnig
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Alternativen zu Atomstrom gibt es. Jede Alternative hat aber Vor- und Nachteile. Ein wesentlicher Nachteil bei fast allen Alternativen sind die Kosten. Die Frage muss sich jeder selbst stellen, ob und wie er mit steigenden Energiekosten klar käme.
Bei der konventionellen fossilen Energiegewinnung kommt neben der schelchten Umweltbilanz auch dazu, dass diese nur noch begrenzt zur Verfügung stehen. Ersetzt man Atomenergie damit, sind sie durch den Mehrverbrauch noch schneller verbraucht. Mit jeder verheizten Kohle/jedem Tropfen Öl steigt zudem der Preis.
Wir brauchen eine dauerhafte und zukunftsträchtige Lösung. Da sind wir bei der regenerativen Energiegewinnung. Nur dies kann und muss die Lösung sein. Leider ist die Technik dafür stellenweise noch in den Kinderschuhen. Die Effizienz ist im Vergleich zur Atomenergie leider noch zu niedrig. Niedrige Effizienz treibt den Preis nach oben. Es wird ja aber entwickelt und geforscht und irgendwann wird man eine Alternative finden (müssen). Das muss natürlich vorangetrieben werden, um den Ausstieg möglichst schnell zu schaffen.
Eine sofortige Abschaltung halte ich für völlig unmöglich. Das kann für mich nur die Forderung eines stupide denkenden Menschen sein, der die direkten Folgen der Abschaltung nicht kennt oder völlig ignoriert. Und selbst wenn alle AKWs in Deutschland weg wären, würde durch Kernkraftwerke der Nachbarstaaten immer ein Restrisiko bleiben. Man muss sich bewusst machen, dass eine Debatte wie sie hier geführt wird, sonst fast nirgendwo geführt wird. Da werden eventuell AKWs überprüft, jedoch nicht abgeschaltet und stattdessen ausgebaut.
Viele Grüße, Daniel
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von TRANSformator: 16.03.2011 09:21.
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16.03.2011 09:16 |
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