Ausgleichsgewicht zur Balance |
shadX
User
Dabei seit: 08.12.2010
Beiträge: 4
Herkunft: FFM
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| Ausgleichsgewicht zur Balance |
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Grüße Euch!
Möchte meine Rute gut balanciert in der Hand halten können...dafür sind bei manchen Blanks Balancegewichte notwendig(Bsp. CTS LRS, 2,70/60gr).
Jetzt meine Frage, bis wie viel Gramm kann ich gehen bzw komme ich irgendwann über eine Grenze, dass dann die Rute träger wird?
Beim Trockentest, ist die Kopflastigkeit eher der Trägheit in Person, als nun ein zusätzliches Gewicht von 60gr. Aber wie sieht es real aus?
Hoffe auf einige brauchbare Aussagen...
Grüße Daniel
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21.02.2011 09:57 |
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Dienststelle-Ast
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Dabei seit: 08.03.2009
Beiträge: 228
Herkunft: Quedlinburg / Harz
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| RE: Ausgleichsgewicht zur Balance |
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Hallo Daniel,
um meine XST 1263 F (3,20 m, Meerforellenrute) am Rollenfuss in Waage zu bringen, habe ich damals auch reichlich Kontergewicht verbaut.
Es waren auch so um die 60 - 65 Gramm.
Ich habe eine Stahlschraube genommen und sie dann zum Feintuning noch mit Bleidraht umwickelt, dann noch etwas Malerkrepp drüber und dann mit reichlich UHU Endfest in das Rutenende eingeklebt, Kappe drauf und fertig.
Ich habe das Mehrgewicht nicht bereut, es ist ja relativ nah am Drehpunkt der Rute.
Gewicht nimmt zwar zu, Handlichkeit meiner Meinung aber auch.
Das Kontergewicht (wie der Name schon sagt) befindet sich am anderen Ende der Stelle der Rute, die eine Trägheit bewirkt.
Ich würde Dir zuraten.
Soweit meine laienhaften Ausführungen, bin gespannt, was die Wissenschaftler dazu sagen
Gruß Tom
__________________ "Romanes eunt domus"
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Dienststelle-Ast: 21.02.2011 10:38.
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21.02.2011 10:14 |
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murmeli1965
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Dabei seit: 24.11.2008
Beiträge: 1.052
Herkunft: Erlensee
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Bin zwar kein Wissenschaftler
,
aber Gegengewicht ist immer gut.
Mein schwerstes Gg war einmal 90 Gramm in einer 4,80m Match.
Bei Spinnruten meistens 30 - 60 Gramm.
Gesamtgewicht wird zwar mehr, man spürt es aber nicht wirklich.
Das Handling, die Schnelligkeit verbessert sich auf jeden Fall.
Gruß Oldi
__________________ Angeln ist ne Droge von der ich nicht los komme.
Rutenbau jetzt auch...
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21.02.2011 12:30 |
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hallo,
problematisch kann es werden, wenn du bei langen untergriffen viel gewicht brauchst. ich hab das bei meiner umgebauten speedmaster. dort sind etwas über 40g in der abschlusskappe. das schwingt beim kräftigen wurf mit.
ich finde auch, dass bei viel gewicht die rute "langsamer" zu bewegen ist.
hab auch schon bei ruten das ausgleichsgewicht wieder reduziert.
gruß
stefan
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21.02.2011 13:48 |
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BigPaco

Dabei seit: 27.12.2009
Beiträge: 3.051
Herkunft: Münsterland
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| RE: Ausgleichsgewicht zur Balance |
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| Zitat: |
Original von shadX
Beim Trockentest, ist die Kopflastigkeit eher der Trägheit in Person, als nun ein zusätzliches Gewicht von 60gr. Aber wie sieht es real aus?
Grüße Daniel |
Verschteh´ isch net, verschtescht?
Ich würde die Rute auf die Rollenabwurfkante einstellen, wenn die Spule eingefahren ist.
Kontergewichte versehe ich immer mit ausreichend Tape drumrum und schiebe sie nur press "hinten rein". Verkleben tu ich sie nicht, dann kann ich bei späteren event. Umbauten ohne Streß Änderungen vornehmen. Dabei hat sich noch kein einziges Gewicht selbständig gemacht. Ebenfalls kommt ein Faden mit ans Gewicht, dann kann ich die Gewichte bei Bedarf leicht wieder rausziehen.
Ansonsten mache ich mir persönlich Gedanken wenn mehr als 50g hinten rein müssen, dann wird der Stecken vorher probegefischt und geguckt, ob es zu sehr schwabbelt. Unter 50g störts mich gar nicht. Meist komme ich aber durch die Komponentenauswahl mit weit weniger aus.
Einen guten Eindruck bekommst Du, wenn Du alle Ringe ungefähr passend an den Stock tapest, den Griff trocken auflegst und mit montierter Rolle mal guckst, wo so in etwa die Reise hingeht. Wenn dabei zuviel Last in der Spitze liegt, du also sehr viel Gewicht ins HT bringen musst, dann kannst Du z.B. leichtere oder weniger Ringe verbauen oder nach NGC beringen, die Rollenhalterposition verändern, schwereres Griffmaterial nutzen usw. Da geht ne Menge.
Ach, nochwas: Je kürzer die Rute ist (finesse, BC, Twitchen usw.), desto eher kannst Du eine Kopflastigkeit auch zu deinen Gunsten begreifen, da dabei eh´mit nach unten zeigender Rutenspitze gefischt wird.
Gruß
Rainer
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21.02.2011 16:48 |
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shadX
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Dabei seit: 08.12.2010
Beiträge: 4
Herkunft: FFM
Themenstarter
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Finde schon, dass eine gewisse Kopflastigkeit zum Jiggen die Rute träge wirken lässt...Fische wenig mit gesenkter Rutenspitze.
Es handelt sich hierbei um eine Stangenrute, soll wie gesagt besser in der Hand liegen
Ein bisschen spielerei muss sein, schließlich kommt in der kommenden Schonzeit ein Aufbau rein
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21.02.2011 22:44 |
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PikeMania
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Dabei seit: 14.02.2011
Beiträge: 131
Herkunft: Ruhrpott
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Prinzipiell würde ich dir dazu raten die Rute so auszubalancieren, daß ihr Schwerpunkt genau dort liegt wo du sie hälst. Egal wieviel Gewicht dafür notwendig ist.
In diesem Fall hast du nämlich den minimalsten Kraftaufwand um die Rute zu halten (egal in welcher Position).
| Zitat: |
Original von silversurfer
problematisch kann es werden, wenn du bei langen untergriffen viel gewicht brauchst. ich hab das bei meiner umgebauten speedmaster. dort sind etwas über 40g in der abschlusskappe. das schwingt beim kräftigen wurf mit.
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--> Ist natürlich auch ein Argument.
Von daher würde ich mir demnächst einige unterschiedlich schwere Grundblei und Tape mit ans Wasser nehmen und damit ein wenig experimentieren: unterscheidliche Gewichte provisorisch mit dem Tape am Rutenende ankleben und schauen welches der Gewichte dir am Besten zusagt.
Endgültig verkleben kannst du danach immer noch
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22.02.2011 14:24 |
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