Sage Igniter #4 9' "Baldur" |
fly fish one
User
Dabei seit: 12.11.2018
Beiträge: 3.444
Themenstarter
 |
|
Und in der Presse:

Ich glaube das ist jetzt schon der dritte Griff mit Duplon. Das ich das Zeug mal nicht abkonnte.....
Jetzt stellt euch mal ne Bambusrute vor! Ohgottohgott!
LG,
Frank
__________________ Die Hölle von der Leine - SOR Competition Spey Casting
|
|
29.11.2025 15:02 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
fly fish one
User
Dabei seit: 12.11.2018
Beiträge: 3.444
Themenstarter
 |
|
Schacka:

Farben müssen Mut, Griffe müssen Schwung haben oder habt Ihr schon mal bunte Zäpfchen gesehen!
Ich sah schon so viele Rutenbauten, jedweder Art, Bambus, CFK, manchmal wurden berühmte FF als Erbauer gerühmt, aber die meisten sowieso nur Korkgriffe, sind einfach gerade runter geschliffen und vorne runter zum Blank mit einem runden Konus! Brrrrrrr, da schüttelt es mich Jedesmal!
Wenn die großen Werke eines können, dann Griffformen schleifen! Es geht gar nicht darum bestimmte Arten zu kopieren, aber einige Formensprachen haben sich in Äonen in Händen von FF bewährt! Und was sie alle nicht sind: ZÄPFCHEN!
Ich lehne mich immer gerne an die alten Meister an, "überspitze", oft mit etwas mehr Radius, einen scharf ansteigenden Konus, alles damit es mir astrein in der Hand liegt, aber einfach auch beim Ansehen mein Auge wohlgefällig auf meinem Werk ruht!
Zum Vergleich der vom Prinzip identische und genau so lange Griff einer anderen Sage (TCR 10' 25 Gramm Messwert
):

Sage arbeitet die Formen schön aus, bleibt aber dezenter UND DIE SCHLEIFEN AUCH KEIN ZÄPFCHEN!
LG,
Frank
__________________ Die Hölle von der Leine - SOR Competition Spey Casting
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von fly fish one: 30.11.2025 15:08.
|
|
30.11.2025 15:05 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
fly fish one
User
Dabei seit: 12.11.2018
Beiträge: 3.444
Themenstarter
 |
|
Rutensäcke ist bei mir wirklich ein ganz schwieriges Thema!
Ich kaufe olle Spinnrutensäcke um meine Fliegen zu verpacken. Selber nähen wäre noch ein Thema, aber irgend wie keinen Bock.
LG,
Frank
__________________ Die Hölle von der Leine - SOR Competition Spey Casting
|
|
01.12.2025 11:05 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
fly fish one
User
Dabei seit: 12.11.2018
Beiträge: 3.444
Themenstarter
 |
|
|
18.12.2025 21:24 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Jeronimo66
Moderator
  

Dabei seit: 19.11.2016
Beiträge: 2.437
 |
|
Lieber Frank,
wenn du mich herausforderst, dann reagiere ich diesmal gerne, auch wenn es deine Faden zu „Baldur, der Trompete von Jericho“ vielleicht etwas belastet. Möchte ja nicht, dass unbedarfte Rutenbauer deinen Tipp für ein Postulat halten.
Tom Kirkman schrieb 2011 in dem Faden „Prepping guide feet“ folgendes: (Ich war so frei es zu übersetzen)
"Ringfüße werden aus mehreren Gründen vorbereitet:
1. Um den Übergang beim Wickeln des Fadens vom Blank auf den Ringfuß zu erleichtern.
2. Um sicherzustellen, dass die Ringfüße flach auf dem Blank aufliegen, sodass keine übermäßige Kraft auf den Blank ausgeübt wird, die zu Beschädigungen/Fehlern führen könnte.
3. Um unnötiges Material zu entfernen, das über den Außendurchmesser des Blanks hinausragt und/oder die Flexibilität des Ringfußes am Ende beeinträchtigt, was zu Rissen und Spalten in den Ringwicklungen und der Oberfläche führen kann."
Ich denke er meint damit folgendes:
Zu 1. Wenn man nicht gerade Fuji Torzite Ringe oder wenige andere sehr gut vorbereitete Ringe verbaut, dann weiß man, dass die meisten anderen Ringfüße nachgeschliffen werden müssen, um Bindegarn, vor allem feine Seide, sauber den Fuß hochzuwickeln.
Zu 2. Man braucht keine Kabelbinder, die spätestens am Spitzenteil nicht besonders gut funktionieren und dazu ein unnötiges Risiko bilden den dünnen Blank zu beschädigen. (Wer mal einen Kabelbinder an einer feinen Rutenspitze durchgekniffen hat, weiß was ich meine.) Außerdem ist das „anknallen“ mit einem Kabelbinder völlig unnötig, wenn man den Ringfuß so vorbereitet, dass er plan aufliegt. Unter Spannung angedrückte Ringe stehen auch im Verdacht dem Blank zu schaden. Deshalb verwenden ja die meisten Rutenbauer kleine Gummis oder Tapestreifen um die Ringe zu fixieren.
Zu 3. Es hält sich hartnäckig die Meinung, dass ein deutlicher „Absatz“ am Ringfuß hier bei Belastung und auf Dauer zu den bekannten Haarrissen im Lack führt. Habe ich auch schon oft bei Stangenruten (auch Sage ab der XP) gesehen, wo die Ringe bekanntlich nicht gründlich angeschliffen werden.
Gruß
Carsten
|
|
19.12.2025 15:03 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
fly fish one
User
Dabei seit: 12.11.2018
Beiträge: 3.444
Themenstarter
 |
|
Lieber Wolfgang,
wow, ist die hübsch! Ganz schlicht, aber der völlig anders geschliffene Griff lässt echt die Kinnlade runter fallen. Das ist ein Plädoyer im Schleifen der Griffe mehr Mut zu entwickeln!
Ich nehme es auch als Inspiration, weil die Kombi aus ganz bravem Kork und fetzigem Schliff echt der Burner ist!
LG,
Frank
__________________ Die Hölle von der Leine - SOR Competition Spey Casting
|
|
19.12.2025 20:42 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
fly fish one
User
Dabei seit: 12.11.2018
Beiträge: 3.444
Themenstarter
 |
|
| Zitat: |
Original von Jeronimo66
Lieber Frank,
wenn du mich herausforderst, dann reagiere ich diesmal gerne, auch wenn es deine Faden zu „Baldur, der Trompete von Jericho“ vielleicht etwas belastet. Möchte ja nicht, dass unbedarfte Rutenbauer deinen Tipp für ein Postulat halten.
Tom Kirkman schrieb 2011 in dem Faden „Prepping guide feet“ folgendes: (Ich war so frei es zu übersetzen)
"Ringfüße werden aus mehreren Gründen vorbereitet:
1. Um den Übergang beim Wickeln des Fadens vom Blank auf den Ringfuß zu erleichtern.
2. Um sicherzustellen, dass die Ringfüße flach auf dem Blank aufliegen, sodass keine übermäßige Kraft auf den Blank ausgeübt wird, die zu Beschädigungen/Fehlern führen könnte.
3. Um unnötiges Material zu entfernen, das über den Außendurchmesser des Blanks hinausragt und/oder die Flexibilität des Ringfußes am Ende beeinträchtigt, was zu Rissen und Spalten in den Ringwicklungen und der Oberfläche führen kann."
Ich denke er meint damit folgendes:
Zu 1. Wenn man nicht gerade Fuji Torzite Ringe oder wenige andere sehr gut vorbereitete Ringe verbaut, dann weiß man, dass die meisten anderen Ringfüße nachgeschliffen werden müssen, um Bindegarn, vor allem feine Seide, sauber den Fuß hochzuwickeln.
Zu 2. Man braucht keine Kabelbinder, die spätestens am Spitzenteil nicht besonders gut funktionieren und dazu ein unnötiges Risiko bilden den dünnen Blank zu beschädigen. (Wer mal einen Kabelbinder an einer feinen Rutenspitze durchgekniffen hat, weiß was ich meine.) Außerdem ist das „anknallen“ mit einem Kabelbinder völlig unnötig, wenn man den Ringfuß so vorbereitet, dass er plan aufliegt. Unter Spannung angedrückte Ringe stehen auch im Verdacht dem Blank zu schaden. Deshalb verwenden ja die meisten Rutenbauer kleine Gummis oder Tapestreifen um die Ringe zu fixieren.
Zu 3. Es hält sich hartnäckig die Meinung, dass ein deutlicher „Absatz“ am Ringfuß hier bei Belastung und auf Dauer zu den bekannten Haarrissen im Lack führt. Habe ich auch schon oft bei Stangenruten (auch Sage ab der XP) gesehen, wo die Ringe bekanntlich nicht gründlich angeschliffen werden.
Gruß
Carsten |
Ick freu mir, lieber Carsten! Ich hoffte es!
Das ist alles völlig richtig! Und ich habe auch gerissene Lackierungen auf Einstegringen. Wenn ich nicht Seide wickle, schleife ich meine Ringfüße, auch die teuren und eigentlich perfekten Fujis. Es soll nur eine weitere Variante zeigen und das es grundsätzlich möglich ist. Das ist wie ein Dogma (womit ich grundsätzlich Probleme habe), dass es immer heißt: Die Ringfüße müssen geschliffen werden und wenn dann Seidenwicklungen kommen, ein Riesenzinober veranstaltet wird um die angeschliffenen Ringe wieder zu tarnen.
Wenn man Top Ringe hat, sind die perfekt vom Werk vorbereitet und dem Blank passiert gar nix. Die große Daiwa, die Du kennst, hat den Norwegen Urlaub ohne einen Riss im Lack überstanden. Sie wurde genau wie oben Baldur gewickelt.
Die Kabelbinder nütze ich schon immer! Ich ziehe die auch richtig an, aber mit Gefühl und der eigentliche Grund ist, dass ich meine Ringe vor dem Wickeln alle ausrichte - und dann vergesse ich das und wickle nur noch. Ringe, wie das wohl sonst öfter passiert, nach dem Wickeln noch ausrichten ist echt gruselig.
Die ganz dünnen Spitzen kann man auch bis auf den Spitzenring (weil der bei mir mittlerweile auch immer ein Einsteger ist) auch mit den Kabelbindern fest zurren. Man macht das mit Gefühl!! Dann sind die Ringe fest, so das man entspannt wickeln kann. Spannend ist immer der Moment wenn der Kabelbinder abgekniffen wird. Bei den kurzen Ringfüßen der Spitzeteile ist dann noch nicht viel "Zwirn" auf dem Fuß.
Und Du kannst den Druck mit dem Garn, den Kabelbinder aber auf den Blank ausübt, nicht aufrecht erhalten! Ist der Kabelbinder ab, kommt der Ring einen Hauch hoch. Das passt alles ganz wunderbar! "Was man macht, was passiert", da wird auch jede Menge Bullshit verbreitet und zwar schon seit Äonen. Das mal zu hinterfragen mehr als richtig!
Als Zange zum Durchkneifen nutze ich eine ganz feinen Seitenschneider aus dem Elektrikerbedarf und dann darf man den Kabelbinder immer nur von einer bestimmten Seite abkneifen wo er noch Platz zum Blank hat. Man schafft das Abkneifen ohne den Blank zu berühren, auch bei den ganz dünnen Spitzenteilen.
Wie immer ist bei diesen Arbeiten z.B. zwei Brillen übereinander auf der Nase zu haben sehr wichtig.
LG,
Frank
__________________ Die Hölle von der Leine - SOR Competition Spey Casting
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von fly fish one: 19.12.2025 21:16.
|
|
19.12.2025 21:11 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
KilianK
User
Dabei seit: 10.01.2020
Beiträge: 363
Herkunft: Bayern
 |
|
Was am Kabelbinder entscheidend sein soll, erkenne ich nicht. Krepp, kleiner Gummiring oder dergleichen erfüllen ebenso den Zweck und sind wohl leichter zu lösen. Einen Torzite anzuwickeln finde ich jetzt nicht besonders schwer.
__________________ Viele Grüße
Kilian
|
|
19.12.2025 22:50 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
fly fish one
User
Dabei seit: 12.11.2018
Beiträge: 3.444
Themenstarter
 |
|
|
Heute, 09:45 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
sepp73
User

Dabei seit: 30.03.2011
Beiträge: 5.812
Herkunft: Fridolfing/Bayern
 |
|
Servus,
der Blank ist natürlich geil, der Griff - naja, erlaubt ist bekanntlich was gefällt...
Aber mal zu der Rolle. Das Teil hab ich mir für knapp 30€ auch besorgt, leider hab ich es bisher nicht hinbekommen, das blöde Einweglager zu drehen um auf linkshandbetrieb umzustellen. Mittig auf der Achse sitzt diese gerillte Schraube, die das Lager verdeckt, ich bring das Teil aber ums verrecken nicht auf, da haben die Schlitzis wohl einmal in ihrem Leben eine Schraubensicherung angebracht. Naja, ich werd es, sobald ich die Rolle brauch, mal mit ner Wasserpumpenzange versuchen, vielleicht geht es damit auf. Wenn nicht, weiss ich auch nicht mehr weiter, dann geht das Teil halt in den Fundus, wobei die schon sehr geil ausschaut und -zumindest in die falsche Richtung- auch gut und sauber zu laufen scheint...
Gruss, Sepp
__________________ Nach
kommt hoffentlich
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von sepp73: Heute, 12:55.
|
|
Heute, 12:55 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
miso
User

Dabei seit: 20.01.2021
Beiträge: 1.358
Herkunft: Wilder Süden
 |
|
| Zitat: |
Original von sepp73
...
Aber mal zu der Rolle. Das Teil hab ich mir für knapp 30€ auch besorgt, leider hab ich es bisher nicht hinbekommen, das blöde Einweglager zu drehen um auf linkshandbetrieb umzustellen. Mittig auf der Achse sitzt diese gerillte Schraube, die das Lager verdeckt, ich bring das Teil aber ums verrecken nicht auf, da haben die Schlitzis wohl einmal in ihrem Leben eine Schraubensicherung angebracht. Naja, ich werd es, sobald ich die Rolle brauch, mal mit ner Wasserpumpenzange versuchen, vielleicht geht es damit auf....
Gruss, Sepp |
Mach mal ein Bild! Manchmal sitzt auch noch seitlich eine winzige Madenschraube
__________________ "Schützt die Würmer, fischt mit der Fliege"
|
|
Heute, 13:18 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
miso
User

Dabei seit: 20.01.2021
Beiträge: 1.358
Herkunft: Wilder Süden
 |
|
|
Heute, 13:31 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
fly fish one
User
Dabei seit: 12.11.2018
Beiträge: 3.444
Themenstarter
 |
|
|
Heute, 16:00 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
|
Impressum
Datenschutzerklärung (DSGVO)
|