DJ Quicksilver |
Reinhard 02
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Original von sepp73
Ich fische z.B. eine Rio Technical Trout in WF, die hat auch einen über 16m langen Kopf und wird dann wohl im Hinblick auf die gesamte Kopflänge nicht viel leichter sein... Wirft sich auch gut, sowohl Überkopf als auch bei Wasserwürfen, die kann man auch nur empfehlen...
Gruss, Sepp |
Die Schnur habe ich auch. Auf der Packung stand "5", es ist aber eine "echte" 6er, wenn man die ertsen 9,1m nachwiegt. Wenn ich recht im Kopf habe, hat die Keule sogar über 17m und wiegt 20gr.?
Oder die SA Anadro: Die "5er" ist eine 6+ auf den ertsen 9,1m und die 16m lange Keule wiegt 19gr.
Also beide Schnüre sind bei vergleichbarer Leinenlänge, die man so in der Luft hält deutlich schwerer als die SA ED bei gleicher angegebener Klasse.
Reinhard
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20.10.2025 17:48 |
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fly fish one
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Lieber Armin,
ich bin Dir noch eine Antwort schuldig wegen HH: Ich plane den November Termin. Aber die CTS ist da sicher noch nicht Thema. Ich bring wieder ZH mit, einige die Ihr noch nicht kennt, aber nicht mehr so viele, dass wird mir auch zu stressig mit dem Transport und als Leinen Jokey.
Vielleicht meine beiden Sage 10füßer EH noch, die sind auch außergewöhnlich! Die SP als Gesamtpaket und Smooth, mit Kraft, ist wohl die richtige Beschreibung, als Gegenentwurf die TCR die schon ganz stark in die Richtung der CTS geht! Sehr auf Leistung orientiert und wenn man sowas wirft, die TCR sind ja schon etliche Jahre alt, kann man ganz viele Top moderne Blanks getrost in der Pfeife rauchen! Was ja für einige meiner alten ZH ebenso gilt.
LG,
Frank
__________________ Die Hölle von der Leine - SOR Competition Spey Casting
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20.10.2025 19:52 |
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fly fish one
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Es zeichnet sich ja bei mir eine gewisse Leidenschaft ab, bei ZH alles von 15' und aufwärts, bei EH die 10' Blanks. Schon lange beschleicht mich der Gedanke was wohl eine 10' Sage Igniter für extreme Leinengewichte schmeißt, wenn schon die ZH solche Kracher sind. Ich habe nur mal spaßeshalber rum gegoggelt und da gibt es noch Komplettruten zwar:
10' Sage Igniter
Sage hat in meinen Augen einen roten Faden: Entweder sind Blanklinien eher moderat und das was Sage als "sanft" betrachtet oder sehr extrem, mit deutlich höheren Messwerten als dumme Klassenlabel je erahnen lassen. Das Besondere: Es gilt (meine Meinung) dann sowohl für EH und ZH gleichermaßen! Wobei es nicht für jeden einzelnen Blank einer Linie gelten muss, dass macht die Selektion schwieriger wenn man sowas sucht. Bei den Methods ist es so. Die EH sind extrem, bei den ZH z.B. nur die 14' und nicht die 15'.
Die 10' Blanks sind immer (so in meinen Augen) die letzten Blanks bevor Hersteller auf ZH wechseln und das löst jeder anders. Das macht diese Blanklänge sehr interessant, wie hat der Hersteller sehr hohe Leinengewichte und "seine" Biegekurve zusammen gebracht?
Heute, mit meinem Wissen, würde ich die 10füßer in diesen Leinengewichten (Ausnahme zum Hechtfischen mit dicken Fliegen) jedem 9füßer meilenweit vorziehen! Ich bereue es z.B. sehr seinerzeit nicht die #7 10' Sage Method genommen zu haben. Ich kaufte #7 9', zu sehr neben dem Mainstream, schien es für mich nicht richtig. Ich hatte sie aber schon fast im "Einkaufskorb". Und leider las ich typisch dumme Reviews damals, anstatt Messwerten und mir selber zu vertrauen.
LG,
Frank
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Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von fly fish one: 20.10.2025 23:55.
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20.10.2025 20:23 |
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Jeronimo66
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Dabei seit: 19.11.2016
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Moin,
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Original von Reinhard 02
| Zitat: |
Original von sepp73
Ich fische z.B. eine Rio Technical Trout in WF, die hat auch einen über 16m langen Kopf und wird dann wohl im Hinblick auf die gesamte Kopflänge nicht viel leichter sein... Wirft sich auch gut, sowohl Überkopf als auch bei Wasserwürfen, die kann man auch nur empfehlen...
Gruss, Sepp |
Die Schnur habe ich auch. Auf der Packung stand "5", es ist aber eine "echte" 6er, wenn man die ertsen 9,1m nachwiegt. Wenn ich recht im Kopf habe, hat die Keule sogar über 17m und wiegt 20gr.?
...
Reinhard |
Hier geht es zum Test der Rio Technical Trout im #5 im FFF. Sind auch zwei hübsche Taperbilder für WF und DT dabei. Sollte man ruhig im Kopf behalten, wenn man mein Geschreibsel bis zu Ende liest.
| Zitat: |
Original von Reinhard 02
Es ist wirklich bemerkenswert, wieviele Fliegenfischer die SA ED als zum Fischen ungeeignet beurteilen, ohne sie scheinbar jemals geworfen zu haben.
Ich fische die Schnur seit ca. 20 Jahren. Anfangs hieß die noch "XXD" und hatte eine etwas kürzere Keule, ca. 20m.
Dies ist Meiner Meinung nach die beste Allroundschnur zum Fischen und auch die Beste Schnur um Anfänger zu unterrichten, was ich schon einige Mal getan haben.
Da sich das Reartaper sehr gleichmäßig verjüngt, kann man beliebig viel Schnur in der Luft halten, ohne einen Bruch von der Keule zur RL unangenehm zu spüren.
Der Anfänger kann sich dadurch Meter um Meter in seinen Leerwürfen voranarbeiten. Und da das Reartaper schon recht früh einen recht dünnen Durchmesser hat, lässt sie sich auch schon ab mittellangen Schnurlängen gut schiessen.
Viele auch bekannte Fliegenfischer und auch Wurflehrer qualifizieren diese Schnur ab, obwohl sie sie überhaupt nicht kennen.
…
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Die SA Expert Distance (allerdings die grüne Version) wird von Trident als durchschnittliche Schnur bewertet, die man sich für Casting Wettbewerbe aufheben sollte. Die Eignung für Anfänger bewerten sie mit 2 von 5 Punkten, was am unteren Ende der über 40 getestete Schnüre liegt. Kann man im folgenden Link nachlesen, wenn man etwas sucht. Ich habe die Schnur tatsächlich schon geworfen und mich gegen einen Kauf entschieden.
Wenn man diesem bekannten Link zum Trident "fly line shootout" anschaut und dann weiter unten die Tabelle "grain weight comparison chart" scrollt wird man etwas schlauer. Dort sind 10ft, 20ft, 30ft und das gesamte Keulengewicht sehr vieler Schnüre gemessen und farbig unterlegt. Je dunkler das Rot umso weiter von der AFFTA Klasse entfernt. Ich denke diese Übersicht zeigt sehr eindringlich, warum es kaum Sinn macht AFFTA auf Keulenschnüre anzuwenden. Dafür sind die Taper und Keulenlägen einfach zu unterschiedlich. Bei einer klassenkonformen DT Schnur wären alle Felder dunkelblau! (Wobei mir die farbige Unterlegung des Gewichts der ganzen Keule grundsätzlich unlogisch erscheint, außer man bezieht es auf das Gewicht der gleichen Länge deiner DT Schnur.)
In mehreren Tabellen und extra Links zu den Tapern vieler Schnüre gibt es hier sehr viele geballte Informationen zu Schnüren.
Wer Keulenlänge, Keulengewicht und das Taper einer WF Fliegenschnur kennt ist deutlich schlauer als nur die ersten 9m zu wiegen und daraus auf eine Klasse zu schließen. Die AFFTA Norm für DT Schnüre verwirrt doch nur unnötig da sie nicht für WF Schnüre gedacht ist, die es damals nicht gab. Gab zwar schon Schussköpfe, da hat man sich aber einen 9m Schusskopf selbstverständlich aus einer DT Schnur einer höheren Klasse geschnitten. Da hat Reinhard aber schon irgendwo mal erklärt, der ja den Zusammenhang von Schnurgewicht und Länge schon lange vor mir verstanden hat. (Was die Interpretation von Schüren mit "Hilfe" von AFFTA angeht sind wir aber sehr unterschiedlicher Meinung!)
Aber das hatten wir ja grundsätzlich schon an anderen Murmeltiertagen!
Täglich grüßt der
Carsten
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21.10.2025 09:10 |
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ArminK
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Hallo,
nicht nur für den Anfänger, fühlen sich z.B. 15g bei 10m Keule anders als bei 15m und Anfänger, die mal so eben 15m Schnur in der Luft halten sind die absolute Ausnahme.
Die AFFTA Klassen machen keinen Sinn und viele Hersteller geben für ihre Ruten Wurfgewichte an. Das hilft für Distanzwürfe, um die Rute optimal zu laden, auf der Wiese, am Stillwasser oder in der Ostsee.
Fürs "normale" Fischen am Fluss wird die Sache komplizierter, da ich unterschiedliche Distanzen mit entsprechender Schnurlänge bewältigen muss. Da besteht die Kunst darin, einen optimalen Kompromiss zu finden, um nicht ständig die Schnur zu wechseln oder mit einem Rutenwald unterwegs zu sein.
@Frank
Den November habe ich auch auf dem Schirm.
Deine Euphorie für die 10´EH kann ich nicht so ganz verstehen, da mit so einem Eumel ist entspanntes Fischen kaum möglich. Und für die Weite bringt es doch auch nichts oder wie war das . . .
Gruß
Armin
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21.10.2025 09:47 |
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21.10.2025 11:08 |
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fly fish one
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Dabei seit: 12.11.2018
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| Zitat: |
Original von ArminK
Hallo,
nicht nur für den Anfänger, fühlen sich z.B. 15g bei 10m Keule anders als bei 15m und Anfänger, die mal so eben 15m Schnur in der Luft halten sind die absolute Ausnahme.
Die AFFTA Klassen machen keinen Sinn und viele Hersteller geben für ihre Ruten Wurfgewichte an. Das hilft für Distanzwürfe, um die Rute optimal zu laden, auf der Wiese, am Stillwasser oder in der Ostsee.
Fürs "normale" Fischen am Fluss wird die Sache komplizierter, da ich unterschiedliche Distanzen mit entsprechender Schnurlänge bewältigen muss. Da besteht die Kunst darin, einen optimalen Kompromiss zu finden, um nicht ständig die Schnur zu wechseln oder mit einem Rutenwald unterwegs zu sein.
@Frank
Den November habe ich auch auf dem Schirm.
Deine Euphorie für die 10´EH kann ich nicht so ganz verstehen, da mit so einem Eumel ist entspanntes Fischen kaum möglich. Und für die Weite bringt es doch auch nichts oder wie war das . . .
Gruß
Armin |
Lieber Armin und Kollegen,
was man mit Anfängern macht, ist ja auch ein eigenes Thema. Mir persönlich ist das alles Recht, solange nicht übergewichtete 8 Meter Leinchen genommen werden! Sondern gleich vernünftige Längen ab 10 Meter und am besten Leinen die man dann noch variieren kann. Was auch hilft, wenn Leinengewichte und Ruten dazu (wenn diese zur Verfügung stehen) etwas höher angesetzt werden. Also sowas wie 16 Gramm z.B. oder sogar noch etwas höher, denn höhere Leinengewichte sind einfacher zu wedeln als eher niedrige.
Wenn man die Comp. Leinen wie DT betrachtet, die Investition nicht scheut, sind das auch astreine Anfängerleinen. Tendenziell allein von den Kosten sind DT wunderbare Leinen um das Werfen zu erlernen. Rute und Leine so aussuchen, dass 10 - 12 Meter DT ca. das Gewicht haben, was die Rute per Vermessung gezeigt hat.
Und ja, 15 Meter Hauptleine vor den Ringen ist ungefähr das Level für die Zertis zum Master... und tatsächlich wirklich anspruchsvoll. Übrigens ein Side Kick von mir: Das die Klassenzuweisung von T.M. auf 15 Meter beruht .... Na gut, für mich ist das "Gechichte"!
Die Begeisterung für 10' sind nicht die Hebel, die tatsächlich nichts herzaubern, sondern das bessere Handling und die sehr oft wunderschönen Biegekurven, die auch wiederum den Wurf bestens unterstützen - so man als Werfer den Blank auch schön biegt.
Die hohen Leinengewichte in Kombi mit 10' zwingen Hersteller dazu keine weinerlichen Schwabbelstöcke draus zu machen, da toben sie sich ja bei den Nymphonaninen Ruten reichlich aus, und wenn ihnen das gelingt, eine Mischung aus Flex und Kraft, sind das begeisternde Wurfmaschinen! Und sind dann auch äußerst präzise! Man braucht nicht glauben, nur weil ein 10füßer, dass man mit sowas nur noch offene Scheunentore trifft! Auch die Präzision ist grandios. Ich halte ja vom Trockenwedeln des nackten Blanks gar nix, mache das aber auch immer wieder voll Begeisterung und wenn ihr dann so einen feinen 10' schwibbelt, dann müsst ihr Angst bekommen!
Dann ist Der richtig!
Der muss sich etwas steif anfühlen, muss eine gewisse göttliche Schwere haben, auch etwas kopflastig und trocken schon versuchen das Handgelenk zu verbiegen! Wenn das beim "Schwibbler" einen "UiUiUIUi Effekt" hervor ruft - genau richtig!
Das ist kein Scherz!
LG,
Frank
__________________ Die Hölle von der Leine - SOR Competition Spey Casting
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von fly fish one: 21.10.2025 12:17.
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21.10.2025 12:10 |
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miso
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So lange Du noch auf das Stöckchen wartest...
Ich habe vor bereits 25 Jahren eine 10' #6 aus einem RST M3 Blank aufgebaut. Lange vor der Zeit, als das Stippfischen mit Fliegenruten oder auf Neudeutsch "Euronymphing" erfunden wurde
Dachte auch, dass die 30cm mehr an der Küste gerade bei höheren Wellen irgend welche Vorteile bringt.
Weder bei Überkopf, noch bei reinen Wasserwürfen konnte ich dort einen echten Vorteil ausmachen. Dabei habe ich viele Leinen- Rutenkombis ausprobiert
Letztendlich fische ich die 10' gerne am See. Ein Rollwurf in eine Schule Karpfen an der Wasseroberfläche gelingt damit schöner und softer.
Ansonsten bin ich bei max. 9' und dann 4-teilig wegen Transport und Gepäckbestimmungen.
TL Michael
Einen habe ich noch: Das Keschern mit langen Ruten kann ein Geduldsspiel sein, wenn Du alleine unterwegs bist.
__________________ "Schützt die Würmer, fischt mit der Fliege"
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21.10.2025 14:54 |
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fly fish one
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Ja, lieber Micha, dass ist nicht von der Hand zu weisen. Mein Coach hat auch lange, alte EH, die für das Nymphen gedacht waren. Vieles was heute gehypt wird ist schon steinalt. Er sprach zu mir auch von einem RST Blank und er meckert auch mit mir wenn ich so liederlich über "Schwabbelstöcke" schreibe, denn es muss auch andere Versionen gegeben haben, unter anderem diese RST von der er schrub!
LG,
Frank
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21.10.2025 15:40 |
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fly fish one
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Einen habe ich noch einen habe ich noch: Und dann an so eine wahre 10' Rakete eine dicke Rolle um ihn auszubalancieren!
Coach schrub mir mal, dass wahre Strategen bei den Competitions zuerst die Rolle vollkommen weg ließen - und gewannen! Darauf hin wurde das Reglement geändert und Rollen sind Vorschrift. Seit Jahren geht mir eine Idee zum echten Fischen nicht aus dem Kopf, die auch schon alt ist und nicht von mir, aber die Rolle praktisch von der Rute zu trennen und in einer Vorrichtung vor der Brust zu tragen. Bessere und einfachere Gewichtsoptimierung eines Blanks ist nicht möglich.
LG,
Frank
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21.10.2025 16:36 |
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miso
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Dabei seit: 20.01.2021
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Wieso denke ich jetzt an Spiderman?
__________________ "Schützt die Würmer, fischt mit der Fliege"
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22.10.2025 18:10 |
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TorstenHtr
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Ganz schön wirr was ihr so zusammen schreibt
Reinhard:
"Der aktuell offiziell weiteste Wurf wird Steve Rajeff zugeschrieben, er liegt bei ca. 76 m."
Nein, es mag sein dass er in einem Turnier das geworfen hat, die offiziellen Rekorde sind hier zu finden,
https://www.icsf-castingsport.com/resources/world-records
In Europa wurde Fliege Einhand schon knapp an die 80m geworfen, Rekorde werden bis zu einer Windstärke von 3m/s gewertet.
Es bring wenig absolute Distanzen als Maßstab zu verwenden, das hängt von Gerät, Bedingungen ab und nur eine kleine Elite erreicht das. 40-50m wirft man nicht ohne Training mit Casting Gerät. >70m aktuell extrem selten.
"AFFTA Norm für DT Schnüre" Hä? WFs gab es schon vor Einführung der AFTMA Norm.
DT's "Competition Lines" !?
Stimme Reinhard zu, die ED ist eine gute Schnur auch zum Fischen, die subjektive Bewertung von Trident finde ich irrelevant,
Zum Blank:
Unklar was CTS mittlerweile anbietet; vor Jahren hatten die 3 Casting Blanks, ich meine 38, 39 und 40g o.ä (haben Vereinskollegen) - was der 30g 10ft Blank sein soll, keine Ahnung, auch das Gewicht scheint mir rel. hoch.
Viele Grüße,
Torsten
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22.10.2025 21:52 |
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Jeronimo66
Moderator
  

Dabei seit: 19.11.2016
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| Zitat: |
Original von TorstenHtr
Ganz schön wirr was ihr so zusammen schreibt
...
"AFFTA Norm für DT Schnüre" Hä? WFs gab es schon vor Einführung der AFTMA Norm.
...
Viele Grüße,
Torsten |
Moin,
stimmt, Die AFFMA (American Fishing Tackle Manufacturers Association) Norm ist ja die 1962 veröffentliche Norm der 1961 gegründeten Organisation von Herstellern. 1959, also relativ kurz zuvor wurde tatsächlich die erste WF Schnur (Air Cell von SA) eingeführt. (klick) Soweit mir bekannt ist hat diese kein besonderes Profil.
Es ist natürlich auch richtig, dass die Norm auch für WF Schüre gilt, ob das bei Einführung der Norm schon so war, konnte ich nicht recherchieren. Insofern habe ich etwas falsches geschrieben!
Ob die kurz vor der Entwicklung der Norm entwickelten ersten WF Schnüre in die Norm einbezogen wurden konnte ich nicht recherchieren. SA war zwar vermutlich Mitglied der Organisation, aber vermutlich noch der einzige Herstellerr einer WF Schur. Ich denke aber dass schon damals bekannt war, dass Schussköpfe für Einhandruten ein höheres Gewicht benötigen als das was die AFFTA Klasse angibt.
Ich bleibe trotzdem bei meiner Grundaussage, dass AFFTA sehr wahrscheinlich nur auf Grundlage der DT Schnüre entwickelt wurde und nicht berücksichtigt, das für WF Schnüre, auch ohne besonderes Profil wie die Air Cell, andere Maßstäbe gelten. Der Satz "AFFTA Norm für DT Schnüre" war so also nicht richtig. Inhaltlich halte ich ihn trotzdem für korrekt.
Was ich aber unbedingt hätte erwähnen sollen ist, dass die Norm mit Bambus und Fiberglasruten entwickelt wurde die sich, gerade auch mit den damals üblichen durchgehenderen Aktionen, schon deutlich von den heutigen Ruten unterscheiden.
Das du und Reinhard die SA Expert Distance als gute Schnur, auch zum fischen, haltet glaube ich euch. Kenn ja auch einige wenige Fliegenfischer die die entsprechenden Fähigkeiten beim Werfen haben die 20m Keule zu nutzen. Warum Anfänger oder mittelmäßiger Werfer wie ich diese Schnur kaufen sollten verstehe ich aber nicht. Mher als 12-14m kann ich vermutlich nicht sicher in der Luft halten. 30m+ zu werfen würde mich zwar reizen. So sehr aber auch nicht, dass ich als Schnurfreak (ich habe wirklich sehr sehr viele Schnüre) mir mal diese Schnur zugelegt hätte. Hab sie mal geworfen und fand annähernd jedes kürzere WF Profil für mich geeigneter. Will bisher auch nicht an Competitions teilnehmen.
Gruß
Carsten
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23.10.2025 08:57 |
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fly fish one
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| Zitat: |
Original von TorstenHtr
Ganz schön wirr was ihr so zusammen schreibt
Reinhard:
"Der aktuell offiziell weiteste Wurf wird Steve Rajeff zugeschrieben, er liegt bei ca. 76 m."
Nein, es mag sein dass er in einem Turnier das geworfen hat, die offiziellen Rekorde sind hier zu finden,
https://www.icsf-castingsport.com/resources/world-records
In Europa wurde Fliege Einhand schon knapp an die 80m geworfen, Rekorde werden bis zu einer Windstärke von 3m/s gewertet.
Es bring wenig absolute Distanzen als Maßstab zu verwenden, das hängt von Gerät, Bedingungen ab und nur eine kleine Elite erreicht das. 40-50m wirft man nicht ohne Training mit Casting Gerät. >70m aktuell extrem selten.
"AFFTA Norm für DT Schnüre" Hä? WFs gab es schon vor Einführung der AFTMA Norm.
DT's "Competition Lines" !?
Stimme Reinhard zu, die ED ist eine gute Schnur auch zum Fischen, die subjektive Bewertung von Trident finde ich irrelevant,
Zum Blank:
Unklar was CTS mittlerweile anbietet; vor Jahren hatten die 3 Casting Blanks, ich meine 38, 39 und 40g o.ä (haben Vereinskollegen) - was der 30g 10ft Blank sein soll, keine Ahnung, auch das Gewicht scheint mir rel. hoch.
Viele Grüße,
Torsten |
Lieber Torsten,
vielen Dank, sind interessante Infos! Und ohne Training geht nix weiter, dass ist eine absolute Wahrheit. CTS bietet im Online Shop noch einen 9' Blank mit 40 Gramm an. Den wollte ich aber nicht, weil für mich auch die ganzen Wasserwürfe eine große Rolle spielen. Würde ich nur überkopf und auch wirklich Wettkämpfe anpeilen, wären 9' besser. Ich denke so erreicht man höhere Leinengeschwindigkeiten. In den Wasserwürfen, auch wenn sich das unglaubhaft anhört, spielt aber 1 Fuß mehr oder weniger schon eine sehr große Rolle. Es verbessert das Handling, also zunächst ganz ohne physikalische Hintergründe, nur die "Bio Mechanik" des Werfers und seiner Leine. Daraus erwächst aber natürlich am Ende wieder ein Geschwindigkeitsplus gegenüber 9'.
LG,
Frank
__________________ Die Hölle von der Leine - SOR Competition Spey Casting
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23.10.2025 09:37 |
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fly fish one
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Lieber Carsten
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20 Meter Hauptleinen fischend sind unmöglich, dass scheppert immer hinter Dir aufs Wasser, Wiese, Steine what ever und lässt die Fliegen abreißen. Es sei denn Du hast 20er Tipps....dann brechen nur die Haken ab....
Man muss nur mal Wettkämpfe der EH Schmeißer beobachten, da sieht man wie die Fliege in den Rückwürfen immer über den Boden schleift. Diese "winzigen" Details werden nur leicht in allen Diskussionen "übersehen". Ich wollte auch immer am liebsten mit 20 Meter fischen, war tierisch genervt, dass ich dauernd Abrisse hatte (bei weniger Länge!), um dann irgend wann zu verstehen, dass es nicht möglich ist. Wenn Du 14 - 15 Meter Hauptleine schaffst, ohne das die Fliege auf den Boden scheppert, ist das ein ganz hohes werferisches Niveau! Das ist das Ende der Fahnenstange und danach funktioniert es nur noch auf der Wiese mit Wollfussel und nicht zu dünnem Tipp! Man wirft/fischt die SA ED also real praktisch nur bis 15 Meter. Man könnte sie auch abschneiden...
dünne Mono RL dran, würde weiter fliegen...
Ich sage ja, eine feine DT auf 15 Meter abgeschnitten mit dünner Mono RL fliegt granatenmäßig...
LG,
Frank
Und noch was von Tante Edit: Was Wurfweiten vor allen mit diesen "leichten" Leinen killt, ist die Restleine vor Dir im Wasser. Das Schiessen lassen der Leine aus dem Wasser heraus mit Gewichten im Bereich der Forellenfischerei ist absolut weinerlich und zerstört jeden Ansatz von "Weite". In meinen Augen ist das auch der eigentliche Grund warum die Mefo Fischer das Katzenklo nutzen. Ansonsten muss man ein ganz anderes Leinenmanagement trainieren.
__________________ Die Hölle von der Leine - SOR Competition Spey Casting
Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von fly fish one: 23.10.2025 10:33.
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23.10.2025 09:58 |
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Hi,
wenn ich es richtig verstanden habe, war die Air cel, die erste kunststoffummantelte Schwimmschnur. WF gab es davor aber schon, nicht nur Schussköpfe. Ich hatte irgendwo mal (in der Weite des Forums) was zur Historie von Fliegenschnüren beigetragen und eingestellt, wo auch hervorging, dass es neben Schnüren von Herstellern auch so Casting Konstruktionen mit Bleischnüren in Abstufungen gab, wo dann auch unglaubliche Weiten mit Rohrruten geworfen wurden. Auch die Vorstellung, dass als es dann Seidenschnüre gab, jeder damit gefischt hat, finde ich romantisch. Zu solchen Zeiten wurde oft mit Schnur aus Pferdehaar gefischt, die länger präpariert werden musste, gefettet und gewachst, bis sie so richtig tauglich war, nicht zu steif und halbwegs schwamm und Seidenschnüre waren nur den besser betuchten vorbehalten. Das ist bei weitem noch keine 100 Jahre her. Na egal, kann sich ja jeder kaufen was Er / Sie will und braucht.
__________________ Sie sollten nicht alles glauben, was Sie denken.
Und es gibt keine Rutenklassen.
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23.10.2025 11:20 |
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Reinhard 02
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Original von Jeronimo66
Das du und Reinhard die SA Expert Distance als gute Schnur, auch zum fischen, haltet glaube ich euch. Kenn ja auch einige wenige Fliegenfischer die die entsprechenden Fähigkeiten beim Werfen haben die 20m Keule zu nutzen. Warum Anfänger oder mittelmäßiger Werfer wie ich diese Schnur kaufen sollten verstehe ich aber nicht. Mher als 12-14m kann ich vermutlich nicht sicher in der Luft halten. 30m+ zu werfen würde mich zwar reizen. So sehr aber auch nicht, dass ich als Schnurfreak (ich habe wirklich sehr sehr viele Schnüre) mir mal diese Schnur zugelegt hätte. Hab sie mal geworfen und fand annähernd jedes kürzere WF Profil für mich geeigneter. Will bisher auch nicht an Competitions teilnehmen.
Gruß
Carsten |
Das habe ich schon geschrieben: Aufgrund des Profils lässt sich diese Schnur bei vielen Leinenlängen vor der Rutenspitze gut schiessen. Das relativ dicke Spitzenteil der Keule hat schon bei 8 - 10m ein gutes Gewicht, um noch so einige Meter nachschiessen zu lassen.
Aber wegen dieses Profils lernt ein Anfänger, Meter um Meter mehr Schnur in der Luft halten zu können, ohne einen "Break" im Wurfablauf zu efahren, denn man bei einer "normalen" Keule hat, wo sich der Schnurdurchmesser auf kurzer Distanz von zb. 1,4mm Durchmesser auf 1,0mm verringert ( was zählt ist eher der Masseverlust als der Durchmesserverlust)
Die Schnur verhält sich dabei ähnlich wie eine DT, aber mit dem Vorteil, beim Schuss nicht die dicke Schnur einer DT schiessen lassen zu müssen ( auch DTs lassen sich sehr gut schiessen).
Mal ein Vergleich von Rio Gold und SA ED #6:
Bei 15m ist die ED mit ca. 1,15 mm noch deutlich dicker als die RL der Gold mit 1,0mm.
Bei 20m aber ist die "Keule" der ED mit 0,95 dünner als die RL der Gold - 1,,0mm und am "Keulenende der ED geht sie dann von 0,90 in die RL von 0,88mm über.
Also ab ca. 18,19m - ich habe es jetzt nicht genau vermessen - ist die ED dünner als die Gold und schiesst entsprechend besser.
Aber aufgrund des sich sehr langsam verjüngenden Reartapers lässt sich die ED auch auf große Längen besser in der Luft halten als andere Keulenschnüre, bei denen sich der AD von der Keule auf die RL drastischer reduziert.
Die Beurteilungen bei Trident kann ich in manchen Fällen nicht nachvollziehen.
So wird dort die Gold als Schnur für ein " perfektes Präsentieren von #22 - #2er Fliegen" empfohlen, obwohl sie ein sehr kuzes und recht dick auslaufendes Fronttaper hat und dann gleich in eine sehr fette Keule übergeht.
Das ist doch genau das Gegenteil dessen, was man sonst für eine feine Präsentation kleiner Trockenfliegen emphielt - lange und dünne Fronttaper.
By the way: Braucht man ein langes und dünnes Fronttaper, um sanft präsentieren zu können??
Carsten, es gibt noch andere Schnüre, mit denen sich 30+ "gut" werfen lassen. Allen gemeinsam ist aber eine lange Keule und langes reartaper. ZB. die alte Cortland Laserline hatte ein solches Profil und auch genug Gesamtlänge - über 30m. Die benutze ich gerne zum Bonefisch angeln.
Die von Frank angesprochene abgeschnittene DT mit dünner RL wäre auch gut geeignet.
Allerdings muss man sich die dann genau auf sein Wurfvermögen und seine Rute zurechtschneidern und hat dann aber das Problem, bei Verbesserung des Wurfvermögens eine andere DT etwas länger abzuschneiden zu müssen.
Da hat man es mit Schnüren wie der ED deutlich leichter.
Wenn man keinen Wettbewerbsgedanken hat, sonddrn nur weit werfen möchte, ist die 6# ED besser, die wirft man bei gleichem Wurfvermögen weiter als dei 5#.
Bei mir sind das locker 3-4m.
Das liegt an der besseren Aerodynamik - besseres Verhältnis von Gewicht zu AD.
Reinhard
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23.10.2025 15:04 |
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Hallo Reinhard, darf ich fragen, mit welcher Rute Du die Schnur (ED wt6) wirfst? Ich habe mal gelesen, dass für Dich passt Eine Rute + eine Schnur für alles Situationen. Nun stelle ich mir vor, dass darf für die weiten Würfe sicher eine etwas kräftigere Rute sein, wenn die gesamte Keule der sechser 22g wiegt. Ich habe jetzt hier zur Kenntnis genommen, dass Du die sechser aufgrund von genannten Eigenschaften gegenüber der 5er bevorzugst.
__________________ Sie sollten nicht alles glauben, was Sie denken.
Und es gibt keine Rutenklassen.
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23.10.2025 15:27 |
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fly fish one
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Themenstarter
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Proteeeeest! (Zu Reinhards letzten Beitrag, weil René schneller war)
Es liegt vor allen an der höheren Masse und wenn Du mit dem gleichen Blank die 6er weiter wirfst..., würde ich den Blank gerne mal vermessen - sollte die Rutehalden eigene Reinhardsche Vermessung doch nicht etwa unpräzise sein?
LG,
Frank
Und was René schreibt zu Seidenschnüren, ist sicher auch richtig, was dabei wichtig ist, dass es schon Seidenschnüre mit echten Masseprofilen gab, lange vor den Plasteleinen. Es liegt an den physikalischen Grundlagen, die ja seit Newton vorhanden sind und das Menschen mit dem Wissen und gleichzeitig FF, Lösungen fanden wie man Leinen eigentlich verkürzen kann, Gewichte wegen Rutenauslastung aber erhalten, verstanden wie auf Basis der Impulserhaltungssätze, die Massen "verschoben" werden mussten - voila die Weight Forward Leine ward erfunden. Aber nagelt mich bloß nicht auf ein Datum fest!
LG,
Frank
__________________ Die Hölle von der Leine - SOR Competition Spey Casting
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von fly fish one: 23.10.2025 15:46.
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23.10.2025 15:44 |
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Reinhard 02
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Beiträge: 3.455
Herkunft: BaWü, Heidelberg
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Wenn ich zu Trainingszwecken max. weit werfen möchte, nehme ich 8er - 9er Ruten, um max. viel Schnur in der Luft halten zu können.
Zum Fischen behandel ich die ED wie eine DT und nehme entsprechende Ruten und halte dann natürlich weniger Schnur in der Luft. Zum "nur Fischen" kann man die ED gut bei 30m abschneiden.
Das reicht, um nicht in Gefahr zu laufen, ins Backing zu schiessen, was ich nicht mag.
Beim Fischen in den Klassen 5-6 werfe ich selten über 25m, aber ich bevorzuge es, auch auf größere Entfernungen eine Fliege ohne Schuss ablegen zu können. Je mehr Schnur ich dann in der Luft halten kann, desto weniger muss ich schiessen lassen bzw. ich muss überhaupt nicht schiessen lassen.
In Seltz zB. ( Storchensee) hat man an einigen Plätzen viel Rückraum. Da fische ich dann für max. Weite die ED 5 auf einer "echten" 6er Rute, zB. der Method #5.
Wenn ich keine sehr großen Ambitionen habe, fische ich die 5er ED auf einer "echten" 5# Rute, zB. der VXP 5 oder der Method 4.
Und wen ich die ED 5 allroundmäßig einsetzte, für kurze und längere Entfernungen, für Trockenfliegen, Nymphen und kleinere Streamer nehme ich gerne die XP 5, die eine etwas langsamere Aktion als die VXP hat.
Noch mal: Man muss nicht die gesamte Keule in der Luft halten, um mit der ED gut fischen oder weit schiessen zu können.
Die Keulenlänge dieser Schnur ist nicht relevant, sondern die Masseverteilung des Reartapers.
Und das Reartaper beginnt bei ca. 10m.
Frank, ich habe nichts von gleicher Rute gesagt bez. max. Weiten.
Es geht dabei um meine Wurfvermögen, Translation, Rotation und Zuggeschwindigkeit.
Das ist ja immer das gleiche.
Ihr müsst lernen, dass die Rute/ Aktion/ Rückstellgeschwindigkeit eher weniger zur Endgeschwindigkeit beiträgt.
Ich werfe die Schnur X mit einer schnellen Rute vielleicht 3m weiter als mit eine alten, langsamen Orvis Graphit. Denn meine Translation, Rotation der Rutenhand und meine Zuggeschwindigkeit bleiben ja die gleiche.
Das gilt für meinen Wurfstil.Das kann bei anderen Werfern anders aussehen, da sie zB. eine schnellere Rotation haben, einen langsameren DZ.......
Frank, wenn Turnierwerfer die Schnüre hinten auf der Wiese "ablegen", dann kann das den Grund haben, daß sie zusätzliche Adhesion haben wollen, um die Rute besser zu laden und einen maximalen Rutenweg zu erreichen - 170° Wurf. Da beim Tunierwurf die Schnur nach schräg oben abgeschossen wird, bedingt all dies, daß sie hinten auf der Wiese touschieren kann.
Und du darfst eine Turnierschnur - superschnellsinkend - nicht mit einer Schwimmschnur vergleichen.
15m Schwimmschnur solltest du im Leerwurf locker über der Waagerechten halten können.
Reinhard
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23.10.2025 16:20 |
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