Karpfenruten und Multirollen |
karpfenkuno
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| Karpfenruten und Multirollen |
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Hallo zusammen,
durch die lebhafte Diskussion im Nachbarthreas über Multis und Spinnruten angeregt kam mir der Gedanke, warum nicht auch bei anderen Ruten mal eine Multi testen. Bei den Brandungsruten schwören manche Experten noch immer auf Multis, da damit weitere Würfe erreichbar sein sollen.
Da die Küste von mir aus sehr weit weg ist, kam mir dann eher der Aufbau einer Rute zum Boiliefischen oder für toten Köderfisch in den Sinn. Zumal ich in meinen Keller noch einen passenden Blank (12ft, 2,5lbs) ohne konkrete Verwendung rumstehen habe.
Je konkreter die Idee wurde, desto mehr Vorteile sind mir eingefallen:
- Wurfgewicht: 50-100g --> optimal für Multis
- Wurfweite: --> bei Könnern eher weiter (oder bremsen die vielen kleineren Ringe zu stark?)
- Rollengewicht: --> liegt bei Multis eher niedriger
- Drillvermögen: --> Vorteil Multi
Ein einziger Nachteil ist mir eingefallen: Beim benötigten Schnurfassungsvermögen (mind. 200m 0,35er) gibt es meines Wissens nur klassische Multis und keine BC.
Was ist eure Meinung zu dem Thema?
Hat jemand eigene Erfahrungen beim Fischen von Multis an solchen Ruten?
Da die Ruten zweihändig geworfen werden, würdert ihr eher einen Trigger- oder einen normalen Rollenhalter verwenden?
Die meisten offenen Fragen habe ich bei der Beringung:
- Wieviele Ringe? --> nach der üblichen Multi-Formel wären es bei einem 12ft-Blank 13+1-Ringe
- Welche Größe hat der Starterring?
- Spiral Wrap oder klassisch?
Sind ne Reihe von Fragen, aber ich freue mich jetzt schon auf Eure Meinungen und Erfahrungen
Karpfenkuno
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24.03.2009 14:58 |
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Hallo,
spul Geflecht drauf und zwei Rutenlängen Mono als Schlagschnur.
__________________ Sie sollten nicht alles glauben, was Sie denken.
Und es gibt keine Rutenklassen.
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24.03.2009 16:43 |
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derextremexxl
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d Skype-Name: derextremexxl
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Der Gedanke kam mir auch schon ein paar Mal
Wollte die Karpfenfreaks schon immer mal ärgern und mich mit zwei Multis an Karpfenknüppeln zwischen die "Profis" stellen. Voll durchziehen und dann um die Hälfte weiter werfen als die, die einem noch kurz zuvor mitleidig belächelt haben.
Wenn ich ein paar Erfahrungen gerade im werfen mit der Multi gesammelt habe mache ich das vielleicht mal
Grüße,
Alex
__________________ www.rutenschmied.de
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24.03.2009 18:21 |
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Es gibt doch hier Weitwurfvideos, ausserhalb des Karpfencastings, nimmt man auch Multirollen her. Ich glaube , die Weitenrekorde sind allesamt mit Multis geworfen.
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24.03.2009 18:31 |
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hirs
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| Zitat: |
| Beim benötigten Schnurfassungsvermögen (mind. 200m 0,35er) gibt es meines Wissens nur klassische Multis und keine BC. |
die neue REVO TORO von abu hätte in etwa die schnurfassung
http://www.fishingtackle24.de/product_in...d26kd26144spmle
gruß Matthias
__________________ Matthias
Wer aus Scheiße Bonbons formt hält noch lange keine Schokolade in der Hand
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24.03.2009 19:04 |
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Viele 300er Rollen , egal ob Round oder Lowprofile erreichen über 200m Schnurkapazität mit 35ger Mono. Zudem gibt es auch verschiedene Spulen für Multirollen. Ein Problem sehe ich bei der Ablage im Rodpod. Da zieht die Rolle wegen der Torsionskraft vielleicht nach unten.
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24.03.2009 19:25 |
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Tobi
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Beiträge: 299
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soweit ich weiß hat grabmayer doch eine zeit lang solche Ruten gebaut und gefischt. Glaube dazu gelesen zu haben, dass man bei Multirollenrute einen Blank mit einer größeren Testkurve nehmen soll als bei Stationärberingung. Der Grund dafür ist mir allerdings nicht klar.
Außerdem erinnere ich mich an einen alten Karpfenszeneartikel darüber gelesen zu haben. Dort wurde als Hauptvorteil angepriesen, dass man die Rute auf dem Pod liegen lassen kann und beim rausrudern Schnur über den Freilauf abziehen kann ohne Schnurdrall. Von Werfen war da nicht die Rede.
Mag den Gedanken auch mit Multirollen auf Karpfen zu fischen, super Bremse und Freilauf. Allerdings würde ich sie nicht zum LongRangen benutzen, das Einkurbeln damit ist anstrengend ohne Ende! (zumindest mit den Multis die zum Welsfischen nehme)
Auf dem Rodpod legt man eine Multirute natürlich mit der Rolle nach unten ab, sonst kann man seine Bissaneiger nicht einsetzen. Wobei die meisten Multis einen genialen Klicker haben und man so auf elektrische Bissanzeiger verzichten kann.
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24.03.2009 19:43 |
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karpfenkuno
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Themenstarter
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Hallo zusammen
danke für die vielfältigen Antworten:
| Zitat: |
Original von derextremexxl
Wollte die Karpfenfreaks schon immer mal ärgern und mich mit zwei Multis an Karpfenknüppeln zwischen die "Profis" stellen. Voll durchziehen und dann um die Hälfte weiter werfen als die, die einem noch kurz zuvor mitleidig belächelt haben. |
genau das war auch einer meiner Hintergedanken
| Zitat: |
Original von hirs
die neue REVO TORO von abu hätte in etwa die schnurfassung |
danke für den Hinweis, die BC macht so einen guten, stabilen EindrucK, generell gehören die Revos ja auch nicht zu den schlechten BC, der Preis ist aber auch recht üppig
Bzgl. Ablage auf den Rodpod ist klar, dass die Rolle nach unten zeigt, deswegen bin ich mir unschlüssig hinsichtich der Beringung, eigentlich würde ich zum Spiral Wrap tendieren, da ich glaube, dass sich die lange Karpfenrute im Drill oder beim Reinziehen eher wegdreht. Andererseits würden dann beim Spiral Wrap auf dem Rodpod die meisten Ringe nach oben zeigen (Rolle nach unten). Irgendwie stört mich dass.
Griffmässig tendiere ich mehr und mehr zum Trigger, gerade in Verbindung mit einer Revo Toro.
Ich hätte eher gedacht, dass man bei einer Multirollenrute eine niedrigere Testkurve nehmen kann, da die Beschleunigung beim Wurf nicht so explosiv ist.
Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr kann ich mich mit dem Gedanken an das Karpfen-Multi-Projekt anfreunden.
Schöne Grüße
Karpfenkuno
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24.03.2009 20:15 |
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Hab grad in der Bucht eine Abu carp spezial gefunden, ob das wohl was zu sagen hat? Ist eine ältere Multi.
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24.03.2009 20:35 |
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Olaf Karsten
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| RE: Karpfenruten und Multirollen |
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Ich finde das auch nur einen logischen Gedanken, wenn man mit einer Multi umgehen. Die Rollen sind doch für schweres Fischen und fetter Mono geeigneter. Ich habe das auch auf der Liste für dicke Köderfischruten.
Ich bin nicht der Karpfenfischer, aber da wird sich ja wohl eine Lösung finden um Bissanzeiger mit Multi und Spiralwrap zu benutzen. Und selbst wenn jemand die Rute mit der Rolle nach oben ablegen will, findet sich ganz sicher eine Lösung. Das die noch nicht da ist, heisst ja nicht, dass es keine gibt.
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24.03.2009 21:17 |
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Na dann wären auch die Lowrider deutlich praktikabler als bei einer 5500er Statio.
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24.03.2009 21:29 |
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derextremexxl
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| RE: Karpfenruten und Multirollen |
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| Zitat: |
Original von Olaf Karsten
Und selbst wenn jemand die Rute mit der Rolle nach oben ablegen will, findet sich ganz sicher eine Lösung. Das die noch nicht da ist, heisst ja nicht, dass es keine gibt. |
Gibt doch solche Gummiablagen für hinten. Hier werden die Ruten recht fest eingeklippt. Benutzt man vor allem wenn es windig ist um ein ungewolltes herausfallen der Ruten zu verhindern.
Grüße,
Alex
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24.03.2009 22:25 |
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AngelDet
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| RE: Karpfenruten und Multirollen |
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| Zitat: |
Original von Olaf Karsten
Ich bin nicht der Karpfenfischer, aber da wird sich ja wohl eine Lösung finden um Bissanzeiger mit Multi und Spiralwrap zu benutzen. Und selbst wenn jemand die Rute mit der Rolle nach oben ablegen will, findet sich ganz sicher eine Lösung. Das die noch nicht da ist, heisst ja nicht, dass es keine gibt. |
Leider gibts so wenig hängend (also richtig herum
) anzubauende Multirollen.
Da besteht noch großes Verbesserungspotential! Und dann würde mir die Rollentype weit besser gefallen.
Das mit dem Freilauf sollte ja prinzipbedingt auch nicht so schwierig sein, und eine Magnetbremse oder dergleichen ein Rattennest beim Abzug und Wechsel verhindern? Oder würden die Spulen zu sehr nachlaufen, wenn es eben superleichtlaufende Weitwurfrollen sind?
__________________

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25.03.2009 09:11 |
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Mefotom
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Ich würde gerne mal sehen, wenn ein Karpfen einen schönen Run macht, und dann plötzlich stehenbleibt.
Das wird bestimmt ein Straußennest.
Grüße Thomas
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25.03.2009 10:08 |
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Tobi
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da legt man gan einfach den Klicker ein, dann überschlägt sich nix!
Denke nicht dass rein aufgrund der Rutenlänge ein Spiralwrap unbedingt nötig ist....Multibrandungsruten kommen auch ohne aus!
Um die Ruten auf dem Pod abzulegen sehe ich keinen Grund wieso man das anders als mit der rolle nach unten machen sollte.
Solche Gummiklemmrutenhalter für hinten sind gut um die Rute während des Rausruderns um zu drehen damit die Schnur nicht über den Bissanzeiger läuft (macht das ding über lang kaputt).
Multis sind bestimmt auch top wenn man die Rute mit aufs boot nimmt und die montage so ablegt, einfach den feinen Freilauf rein und zurückrudern. Kein Drall und auch kein ungewohntes verzerren des Bleis.
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25.03.2009 13:47 |
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karpfenkuno
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Nestbildung bei plötzlichen Stoppen des Freilaufs befürchte ich auch nicht, zum einen bremst der Klicker und zum anderen kann man darüber hinaus ja die Achshemmung ein wenig fester anziehen.
auf dem Ropdod hängt die Rolle nach unten, das ist auch richtig und wichtig ,weil sonst die elektrischen Bissanzeiger kaum funktionieren können
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25.03.2009 14:27 |
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karpfenkuno
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So jetzt habe ich das Ganze mal praktisch getestet:
10Ft Multi-Spinnrute mit einer kleinen Baitcaster bestückt und zum Fischen auf Besatzkarpfen ausprobiert.
hier die wesentlichen Erkenntnisse vom (Klein-)Karpfenfischen mit der Multi:
- Freilauf funktioniert ohne Probleme. mittels der Achshemmung kann man den Freilauf regulieren; keine Perückenbildung bei den Runs (o.k. waren auch nur 40+(cm
)-Karpfen
- Drill: deutlich intensiver als mit der Statio, da direkter
- Wurfweite: vergleichbar mit Statio
einziges Problem ist die Ablage auf dem Rodpod; wenn die BC nach unten hängt, dann liegt beim Aufnehmen der Rute die Rolle im Prinzip auf der falschen Seite, man muß erst die Rute um 180° drehen,
klemmt man die Rute mit der BC nach oben fest, dann läuft die Schnur nicht über die Bissanzeiger. Ggf. lässt sich das Problem mit Spiral Wrap lösen (die verwendete Rute hatte eine klassische Multi-Beringung)
Fazit: Das Experiment ist ausbaufähig
, habe mir am Montag gleich ein paar Ringsätze für einen Multiaufbau bei karl geholt
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31.03.2009 14:21 |
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karpfenkuno
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Hallo zusammen,
das Baitcaster-karpfenruten Experiment ist jetzt in die aktive Livetest-Phase übergegangen. Daher möchte ich einen érsten Erfahrungsbericht abgeben.
Mittlerweile habe ich einen Karpfenrutenblank von Karl in 12ft, 2,5lbs zur Baitcasterrute aufgebaut: 12+1 Ringe, Zweifuß, ähnlich MNSG, 25er-Starter mit Triggergriff.
Als Baitcaster habe ich eine Curado 301E mit einer weichen 30er-Mono verwendet. Die dunkelgrüne Curado harmoniert auch optisch sehr gut mit dem dunkelgrünen Blank.
Gestern wurde die Combo mit dem ersten Karpfen eingeweiht, war zwar nur ein 7-Pfünder, Spass gemacht hat es trotzdem.
Erste Erkenntnisse vom praktischen Einsatz:
1. Obwohl ich kein besonders geübter BC-Werfer bin, gelingt es problemlos in der Mitteldistanz von ca. 40-60m mit 70g Blei zu werfen. Ich hatte keine einzige Perücke.
2. Das Drillvergnügen ist genial. Der Kontakt mit dem Fischen ist viel direkter und unmittelbarer.
3. Da die BC keine 300g wiegt, ist die Combo mit ca, 600g nur halb so
schwer wie eine klassiche Karpfen-Combo mit einer Weitwurfstatio von 700g oder mehr. Mit dem leichten Gewicht macht das Werfen und Drillen einfach mehr Spass.
4. Aufgrund des niedrigen Schnureinzugs dauert das Reinkurpbeln des Köders fühlbar länger.
5. Die Rute wird hänged, d.h. die BC kippt nach unten auf den Rodpod abgelegt, dadurch läuft ein Run ähnlich unkompliziert ab wie bei einer Statio.
6. Die größte Umstellung für mich ist der geänderte Freilauf. Alle BC haben im Prinzip einen eingebauten Freilauf - die Schnurfreigabe für den Wurf. Man muß jedoch die Abzugshemmung nach jedem Wurf etwas festzehen, sonst gibt es Schnurperücken bei einem heftigen Run, vor dem Wurf ist diese wieder zu lösen. Dies ist ein Handgriff mehr als bei normalen Freilaufrollen und anfangs etwas angewohnt.
Alternativ könnte man die Schnurfreigabe auch schließen und die Bremse entsprechend lösen, wie es manche auch bei Statios machen.
Fazit: Aufgrund des wahnsinnigen Drillfeelings und der Leichtigkeit der Gesamtcombo werde ich weiter mit der Baitcaster-Combo auf Karpfen fischen. Es ist eine echte Alternative zu klassischen Karpfen-Combos.
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15.07.2009 11:45 |
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derextremexxl
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Na, das werde ich doch auch mal versuchen. Dieses Jahr aber wohl nicht mehr. Für nächstes Jahr strebe ich dann auch mal eine ähnliche Kombo an werde mal sehen wie ich damit zurecht komme.
Wie ist die Umstellung beim Anschlagen? Die Rute muss ja im Grunde erst gedreht werden - oder schlägst du so an wie die Rute liegt und drehst sie dann zum Drillen?
Grüße,
Alex
__________________ www.rutenschmied.de
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15.07.2009 14:45 |
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Pendergast

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Herkunft: Bodensee
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Hab da evt. eine Idee, wie man die BC oben halten kann und die Bissanzeiger trotzem nutzen kann.
Aufbau der Rute mit Spiralwrap.
Man fertigt sich dann ein quadratisches Teil, das an die Stelle kommt an der die Rute auf dem Rodpod aufliegt. Z.B. als Windingcheck oder als Teil des Endgriffs.
Wenn das zu weit hinten an der Rute ist, kann man so ein Teilchen bestimmt auch schön in Scene setzen.
Dazu dann ein passendes Gegenstück als Rutenauflage.So kann die Rute nicht mehr zur Seite kippen und die BC bleibt oben.
War so ein Gedanke den ich beim lesen hatte. Ob es praktisch im Bezug auf Stabilität und Haltbarkeit unsetzbar ist kann ich nicht sagen. Aber vielleicht hilft es ja weiter!
Schönen Abend
Oli
__________________ Grüße
Oli/Pendergast
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15.07.2009 22:17 |
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