Vergleich von Originalspitze mit Vollcarbonspitze (Solitip) - Was verändert sich? |
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Tach,
sehe ich es richtig, dass die Vermessung nach 3,75, die solide Spitze (rote Rute) schneller auslenkt, also ein leichteres Schnurgewicht ermittelt, im Vergleich zur anderen Rute (schwarz). Nach der 15 Grad vermessung ergibt sich ein PWF , der so erheblich unterschiedlich nicht ist.
Nach CCS sind die Ruten jedoch von der ERN absolut vergleichbar, allerdings ist der Unterschied im AA eher doch erheblich. Mit der soliden Spitze veraendert sich die Biegekurve, also auch die Verteilung der Biegesteifigkeit ueber die Blanklaenge. Das abheben auf Gewichte, finde ich mit der R Stone Tabelle, ja eher im Bereicht der Interpretation anzusiedeln, (da wird auch von AFTA Werten ausgegangen) allerdings sieht es fuer mich derzeit so aus, als wenn beide Ruten ein identisches WG vertragen, da die innewohnende Kraft der Rute, nach CCS gleich ist (von sich gleichen). Allerdings hat sich die Aktionsform mit solider Spitze verschoben, nach deutlich fast hin. Koennte sein, dass das Werfen das bestaetigt und dass eine Schnur, die auf einer Rute perfekt laeuft, auf der anderen , nicht ganz so perfekt laeuft.
Ich weiss ja nicht, wie der Dienstleister so an die Reparatur rangeht, soll die Aktionsform grundsaetzlich erhalten bleiben oder wird da grundsaetzlich was getuned, oder mal so mal so ? Ich meine, ich entnehme dem bis hier hin, dass man Aktionsformen, mit der Spitze veraendern kann, mal ab von der Rutenklasse. Waehre spannend, genau zu wissen, welche Spitze man haette verbauen muessen, um die gleiche Klasse und Aktionsform zu erziehlen. Das ist wahrscheinlich das Wissen, was man braucht, sonst kann es mal passen und mal nicht. Aber als Rutenbauer ist man da vermutlich eh genauer, als wenn man als User einer geschrotteten Rute, das Ding wieder fischbar zurueckbekommt.
Vor dem Hintergrund einer Rekonstruktion, erscheinen mir auch ERN und AA (aber gar nicht 3,75/15), sinnvoll. Wenn man eine Liste hat und dort einsehen kann, wie das geschrottete Modell war, kann man sicher mit einiger Erfahrung eine gleiche Klasse und Aktionsform moedellieren oder eben auch tunen. Soll ja alles gleich bleiben oder besser werden.
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Und es gibt keine Rutenklassen.
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04.01.2026 05:14 |
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Jeronimo66
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Original von habitealemagne
Tach,
sehe ich es richtig, dass die Vermessung nach 3,75, die solide Spitze (rote Rute) schneller auslenkt, also ein leichteres Schnurgewicht ermittelt, im Vergleich zur anderen Rute (schwarz). Nach der 15 Grad vermessung ergibt sich ein PWF , der so erheblich unterschiedlich nicht ist.
Der PWF unterscheidet sich mit 0,33 (0,2 sind die Sprünge zwischen den Aktionsformen) schon sehr deutich.
Nach CCS sind die Ruten jedoch von der ERN absolut vergleichbar, allerdings ist der Unterschied im AA eher doch erheblich. Mit der soliden Spitze veraendert sich die Biegekurve, also auch die Verteilung der Biegesteifigkeit ueber die Blanklaenge. Das abheben auf Gewichte, finde ich mit der R Stone Tabelle, ja eher im Bereicht der Interpretation anzusiedeln, (da wird auch von AFTA Werten ausgegangen) allerdings sieht es fuer mich derzeit so aus, als wenn beide Ruten ein identisches WG vertragen, da die innewohnende Kraft der Rute, nach CCS gleich ist (von sich gleichen). Allerdings hat sich die Aktionsform mit solider Spitze verschoben, nach deutlich fast hin. Koennte sein, dass das Werfen das bestaetigt und dass eine Schnur, die auf einer Rute perfekt laeuft, auf der anderen , nicht ganz so perfekt laeuft.
Ja! Und auf das Werfen bin ich auch gespannt! Mit einer "verfeinerten" Spitze habe ich ja eine eigene gute Erfahrung und eine weniger gute.
Ich weiss ja nicht, wie der Dienstleister so an die Reparatur rangeht, soll die Aktionsform grundsaetzlich erhalten bleiben oder wird da grundsaetzlich was getuned, oder mal so mal so ? Ich meine, ich entnehme dem bis hier hin, dass man Aktionsformen, mit der Spitze veraendern kann, mal ab von der Rutenklasse. Waehre spannend, genau zu wissen, welche Spitze man haette verbauen muessen, um die gleiche Klasse und Aktionsform zu erziehlen. Das ist wahrscheinlich das Wissen, was man braucht, sonst kann es mal passen und mal nicht. Aber als Rutenbauer ist man da vermutlich eh genauer, als wenn man als User einer geschrotteten Rute, das Ding wieder fischbar zurueckbekommt.
Was die Herangehensweise des Dienstleisters angeht? Kommt wohl sehr darauf an ob man von dem Vorteil einer feineren Rutenaktion überzeugt ist oder nicht.
Was die Wahl der passenden Spitze angeht wird das Taper der Vollspitzen interessant. Jedes Daper steht ja für eine Biegung. Je länger die Spitze ist, umso mehr "Klassen" kann man damit vermutlich reparieren. Grundsätzlich sollte es aber nicht so schwer sein, auch ohne große Erfahrung, die passende Spitze (wenn man denn eine hat) zu finden. Mir ist das zumindest durch Biegeversuche schon gelungen.
Vor dem Hintergrund einer Rekonstruktion, erscheinen mir auch ERN und AA (aber gar nicht 3,75/15), sinnvoll. Wenn man eine Liste hat und dort einsehen kann, wie das geschrottete Modell war, kann man sicher mit einiger Erfahrung eine gleiche Klasse und Aktionsform moedellieren oder eben auch tunen. Soll ja alles gleich bleiben oder besser werden.
3,75° finde ich gerade wichtig. Man braucht diesen Wert schon, um sich der ursprünglichen Rute zu nähern. Die ERN kann ja für sehr unterschiedliche Aktionen gleich sein und es ist absolut unpraktikabel die Aktion der Rute mit angehefteter neuer Spitze, bei einem großen Gewicht zu testen.
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Gruß
Carsten
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04.01.2026 08:27 |
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Jeronimo66
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04.01.2026 09:54 |
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Wenn ich das jetzt richtig sehe, zeigt es was wir die ganze Zeit beschreiben: Ein Blank bekommt sein Verhalten durch den Taper, wenig durch das Material.
Frage: Du hast jetzt sogar eine Vollcarbonspitze mit einer normal hohlen Spitze, aber beide die selben Außendurchmesser, verglichen?
LG,
Frank
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04.01.2026 11:22 |
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Jeronimo66
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Genau! Das Taper ist fast aufs 100stel identisch.
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04.01.2026 12:08 |
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Ich finde ja, dass man nicht von identischen Tapern sprechen kann, wenn die Hohlspitze und die Vollspitze die gleichen Aussenabmessungen haben. Hohlblanks haben ja auch Innentaper. Das wesentliche Mass, was die Durchbiegung entlang der Spitze bestimmt, ist das Flaechentraegheitsmoment(unterschiedliches Material, lasse ich mal aussen vor). Das ist an jeder Stelle zwischen Vollkreis und Kreisring schon mal unterschiedlich. Und die Spitzen biegen sich ja auch ganz unterschiedlich, sieht man ja. Kann kein identisches Taper sein. (Gut die im Bild darueber biegen sich gleich, muss unterschiedliches Material und/oder Anordnung sein)
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Und wir hatten das ja erst kuerzlich, im letzten Jahr. Und ich weiss auch das Carsten hier nicht gerechnet hat, aber es passt irgendwie, finde ich.
Achtung Wiederholung.:
Da errechnete jemand seine richtige Position ueber das Widerstandsmoment. Das ist meiner Meinung nach falsch. Es waere richtig, die Biegesteifigkeiten bei Berechnung am Stoss in Einklang zu bringen.Aber ich selbst kann den E Modul von der Vollspitze, die aus einer unidirektionalen Faser / Materialmischung bestehen wird nicht ermitteln, als Hobbyist genausowenig , wie den E Modul des gerollten Blanks, der aus mir unbekannter Anordnung von Matten und Winkeln eines vermutlich unterschiedlichen Materials bzw. Materialien besteht. Der E modul ist aber jeweils unterschiedlich. Deshalb ist es sinnvoll, sollte maneine Naeherung berechnen wollen von einem ident. E Modul von Blank und Spitze auszugehen.Also Evoll*Ivoll=Ekreis*Ikreis, weil wir E als gleich annehmen , also Ivoll =Ikreis. Allerdings nur, wenn das Stoss auf Stoss zu verbinden waere. Das geht ja nicht, auch Carsten hat die Spitzen von vorne ein Stueck weit eingefuehrt und verklebt und dann sorgfaeltige Uebergaenge mit Roving gewickelt und beigeschliffen, somit also im Verbindungsbreich weiter verstaerkt. Stossschweissen ging nicht.Das kann auch der Verfechter der Berechnung des Widerstandsmomentes an der Stossstelle nicht. Auch er fuehrt ein Stueck weit ein und wickelt ggf. aussen was bei oder mit Huelse usw. Man baut dort mehr oder weniger Sollbruchstellen hin. Genau wie bei jeglicher Steckverbindung, Zapfen, OU, UO, alles ein Kompromiss (Zwischending) aus weitergefuehrter Biegeharmonie und Bruchfestigkeit. Einteilig ist Trumpf. Im Verbindungsbereich sind konstruktionsbedingt weder Flaechentraegheitsmomente noch Widerstandsmomente stetigWer nun immer noch mit dem Widerstandsmoment ins Rennen geht, dem bringe ich ein Beispiel :Ein Stahlstab 10mm stark und 500m lang ist mit einem Aluminiumstab 10mm stark und 500mmlang Stirnverschweisst. Die Naht wurde geglaettet. Beim Biegen dieses Verbundes biegen sich die Materialien unterschiedlich stark (keine harmonische Biegekurve), allerdings genau im Stossbereich ist die Oberflaechenspannung beim Verbiegen gleich, denn die Widerstandsmomente sind dort identisch. Der E Modul ist unterschiedlich.Gut das wollte keiner wissen und das bringt ja auch als Hobbyist nichts, weil man doch wie gesagt irgendwie den Uebergang immer verstaerkt, schon wenn Vollmaterial in den Hohlblank eingefuehrt ist , ist in dem Bereich mehr Material vorhanden, als direkt davor und direkt dahinter.
edit
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04.01.2026 13:34 |
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Vielleicht habe ich was falsch verstanden, hast Du eine Quickline Hohlspitze und eine Vollspitze anhand der Aussendurchmesser verglichen, oder hat deine Quickline auch eine solide Spitze, was ja keiner wissen kann? Also ich lese das ja aufmerksam und gespannt mit. Du hast ja mehr Ruten , als ich Schuhe, weshalb ich nicht weiss, wie Diese Deine Quickline beschaffen ist, aber im Foto sieht es tatsaechlich nach der selben Spitze aus. Oder misst Du dort den Hohlblank Schwarze Rute und vergleichst ihn mit dem Hohlblank Quickline, steh da auf dem Schlauch, steht nicht klar da, fand ich erst. Wuerde auch nicht zum Arbeitstitel passen.
Nein, ich habe nochmal sorgfaeltig gelesen, Vollspitze und Hohlpitze mit gleichen Aussendurchmessern.
Kann ja sein, dass es sowas gibt.
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04.01.2026 14:11 |
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Jeronimo66
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| Zitat: |
Original von habitealemagne
Ich finde ja, dass man nicht von identischen Tapern sprechen kann, wenn die Hohlspitze und die Vollspitze die gleichen Aussenabmessungen haben. Hohlblanks haben ja auch Innentaper.
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Wo du recht hast, hast du recht.
Ich habe also noch mal genau geschaut und einen Unterschied festgestellt.
Die Quickline hat natürlich eine Hohlspitze aus HM Carbon. Das Material der Vollspitze kenne ich nicht ich gehe aber von IM Carbon aus
Ich habe mal nur die Spitzen ab dem Solidtip belastet. Der Verlauf der Biegung unter Last ist nicht völlig identisch und etwa ab der 15° Auslenkung zeigt sich gut sichtbar, dass eine Spitze etwas stärker ist. Dass bedeutet, dass sie bei 110g, was in etwa dem Gewicht der 1/3 Auslenkung entspricht, etwa 7g mehr für die gleiche Auslenkung benötigt. Dann ist die Biegekurve aber wieder nahezu gleich.
Wenn man jetzt das ganze Spitzenteil nimmt, dann zeigt sich, dass diese Hälfte der beiden Spitzen nicht gleich sind, sondern die Originalspitze in diesem Bereich etwas stärker ist. Es zeigt sich mal wieder, zwei völlig gleiche Blanks einer Serie sind wohl eine echte Seltenheit.
Ich habe dann noch mal die ERN bestimmt. Die 1/3 Auslenkung mit beiden Ruten ergibt mit 116g Auslenkungsgewicht genau die gleiche ERN.
Die Spitzen sind also nicht gleich, obwohl sie das gleiche Außentaper haben. Sie sind sich aber so ähnlich, dass man hier sehr weit kommt.
Insgesamt kann man aber wohl sagen, dass bei gleichem AD (etwa 2,5-1,4) das Vollmaterial hier eine sehr ähnliche Biegesteifigkeit wie das Hohlmaterial der Quickline Spitze hat.
Gruß
Carsten
Jeronimo66 hat diese Bilder (verkleinerte Versionen) angehängt:
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04.01.2026 19:45 |
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Reinhard 02
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Ja, bei vergleichbaren Materialien macht der AD die Steifigkeit, die Wandstärke erhöht die Bruchfestigkeit - und das Gewicht.
Diese Gewichtserhöhung führt dann zu einer Verlangsamung der Rückstellgeschwindigkeit.
So stelle ich mir das vor.
Reinhard
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04.01.2026 22:04 |
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Guten Morgen,
ich finde das ganz grossartig, was Du hier in dem Thema bisher gemacht hast, Carsten. Das sind Sachen, die ich so noch nicht probiert habe. Also schon mal danke fuer die wertvolle Arbeit, die Fotos und die Moeglichkeit, dass ich das hier so sehen kann. Bisher finde ich am spannendsten, dass durch das Einfuegen der soliden Spitze, in der roten Rute, ein Effekt in der Biegekurve bei hoher Belastung schon deutlich vor dem Bereich der eingefuegten Spitze zu sehen ist. Das haette ich so nicht erwartet.
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Zwei mal drei macht vier Widde-widde-witt und drei macht neune Ich mach mir die Welt Widde-widde, wie sie mir gefällt.
Die Behauptung das man das Flaechentraegheitsmoment im Vollstab erst ab Ende der neutralen Faser berechnet, ist falsch.
Hingegen ist bei Berechnung des Widerstandsmomentes in einem Vollstab so, dass die Biegespannung in bzw. entlang der neutralen Faser Null ist und am hoechsten an der Aussenseite des Materials. Je weiter weg von der neutralen Faser, des to hoeher.
Ich moechte mich nun aber nicht weiter verleiten lassen, Carstens wertvollen Faden , weiter zuspamen zu wollen, auch wenn Triggerpunkte gesetzt wurden. Die Formel fuer I, wo mit dem vollen Durchmesser gerechnet wird und nicht anteilig, kann ja jeder im Tabellenbuch finden.
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05.01.2026 04:06 |
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Hier ein Link zu meinem Faden als Antwort auf Renés Blutgrätsche:
Blutgrätschenantwort
LG,
Frank
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05.01.2026 12:46 |
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Eigentlich ist es nur ein Spruch, der ausdruecken sollte, dass Carsten sehr viele Ruten hat. Carsten hat auch mindestens so viele Rollen, wie ich Haare auf dem Kopf.
Mich interessiert natuerlich besonders, wie es weiter geht mit den 2 Vergleichsruten. Wetterapp sagt fuer Hamburg -3 im Moment und Donnerstag, Freitag, Sonntag und Montag Schneefall.
Muss das Werfen wohl noch etwas warten.
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06.01.2026 07:25 |
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Jeronimo66
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Moin,
normalerweise geht das Beispiel auch mit dem Schuhschrank der Frau. Da hat meine aber auch keine Chance.
Eine echte Anleitung kenne ich nicht. Bei YouTube findet man einiges gerade auch beim Erfinder. Die Feinheiten muss man dann selber herausfinden.
Ob meine Spitze wirklich hält muss sich aber noch zeigen. Ich habe diesmal mit einer sehr schmalen Rovingwicklung gearbeitet und diese weitgehend wieder abgeschliffen. Daunter ist der Blank aber auch über 5mm angeschrägt. Viel braucht es aber auch nicht. Eine gute Klebung sollte auch ohne Stützwicklung halten. Ich bin da zuversichtlich. Würde ich für Geld bauen, wäre sie wohl ein wenig länger und stärker.
Ich habe Gestern noch mal rumgespielt und eine provisorische zweite Spitze zusammengeschustert. Bin aber noch nicht sicher ob ich sie aufbauen werde. Basis ist ein IM6 Blank, den ich als Teilelager nehme, weil mich der Blank nicht überzeugt hat. Und eine BR Wi&Wa Spitze 0.9-2,5 (50cm) von der 42cm für das Spitzenteil verwendet werden.
Messwerte sind: 3,75° bei 11,9g, 15° bei 62,5g, PWF 2,25 X-fast, ERN 5,95.
Ein Bild habe ich jeweils auch bisher gemacht. Und ich habe die Bilder der schwarzen Rute mit Originalspitze und mit dieser Spitze überlagert. Belastet sind beide mit den 117,5g die die neue Spitze für 1/3 braucht. Sie ist also etwas schwächer.
Bei der Kontrollmessung der Schwarzen lag ich bei 122,5g, also auch etwas unter der letzten Messung. Man sieht aber, dass die Rute mit dem Solidtip etwas bei hoher Belastung verloren hat.
Gruß
Carsten
Jeronimo66 hat diese Bilder (verkleinerte Versionen) angehängt:
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06.01.2026 07:28 |
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Genau das ist super, Fotos immer aus der selben Perspektive und dem gleichen Winkel, auch beim schrittweise Belasten, bis zur starken Belastung. Das kann man dann super uebereinanderlegen. Das gibt sicher auch irgendeine SW, die die Biegekurven dann in ein Diagramm verschiedenfarbig uebertragen kann. Da koennte man als Vermessbegeisterter sicher viel mit machen.
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06.01.2026 08:09 |
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Reinhard 02
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| Zitat: |
Original von Jeronimo66
Moin,
normalerweise geht das Beispiel auch mit dem Schuhschrank der Frau. Da hat meine aber auch keine Chance.
Ein Bild habe ich jeweils auch bisher gemacht. Und ich habe die Bilder der schwarzen Rute mit Originalspitze und mit dieser Spitze überlagert. Belastet sind beide mit den 117,5g die die neue Spitze für 1/3 braucht. Sie ist also etwas schwächer.
Gruß
Carsten |
Was die Schuhe versus Ruten angeht: Man kann sich ja mit der Gattin auf Volumen statt Stückzahl einigen und der Frau klarmachen, daß Schuhe im Karton viel besser aufbewahrt werden.
Da kommen so einige 4-teilige Fliegenruten auf 2 Schuhkartons!
Aber ich muss zugeben, selbst unter dieser Voraussetzung wird mich meine Frau niemals einholen.
Zu Solitip ist schwächer:
Was wäre eigentlich, wenn man anstelle der Auslenkung der Rutenspitze nur die Auslenkung des HTs vergleichen würde? Denn die Rute mit der weicheren Spitze schneidet ja die Biegekurve der Rute mit der stärkeren Spitze nach relativ wenigen cm.
D.h. doch, daß die "Weichspitzen - Rute" in dem Augenblick noch mehr Kraft aus dem HT schöpfen kann.
Also anstatt der Rutenspitzen mal zB. die Auslenkungen 50 cm oberhalb des vorderen Auflagepunktes vergleichen. Wie sind da die Gewichtsunterschiede, die man benötigt und wie spiegelt sich das in der werferischen Praxis wieder?
Reinhard
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06.01.2026 09:55 |
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Jeronimo66
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Moin,
man sieht durch die Überlagerung auf dem Bild, dass die Biegung erst ab Mitte Leitring und dem zweiten Ring etwas auseinander geht. Man kann Bilder besser überlagen, so dass man beide Ruten scharf sieht, leider kann ich das nicht.
Was die ganzen Daten bedeuten, dass muss sich beim Werfen zeigen. Ich bin sehr neugierig. Mit feineren Vollspitzen fehlt mir die Erfahrung. Meine Streamdance mit Solitip habe ich ja nur zweimal gefischt und es sträubt sich in mir die Rute wieder anzufassen. Bin da echt verschnupft. Auch fehlen mir da ja die Daten, wie die Rute vor dem Umbau war.
Ich habe mir noch mal meine Aufzeichnungen zur Dan Craft FT #3 angesehen. Die hat ja auch eine ziemlich krasse Spitzenaktion mit einem 3,75° Messwert von 15,6g was zur #5 gehört und eine ERN von 8,5. Für mich ist die aber keine #8, sondern ich finde sie als #5/6 am besten. Durch das Rückgrat wird sie aber auch bei #8 Schnüren wohl nicht in die Knie gehen. Die Rute kommt mit relativ vielen Schnurgewichten zurecht.
Theo M. hat übrigens ein neues Video im Netz. Ich finde das interessant, weil sich für mich die Erklärungen zu den Vorteilen einer Solitip Spitze "verfeinert" haben.
Gruß
Carsten
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06.01.2026 16:43 |
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