Bremseinstellung |
Olaf Karsten
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Hallo,
ich hatte die Wochen beim surfen in WorldJapanWeb ein kleines handliches Messgerät zur Einstellung der richtigen Bremskraft an der montierten Rute gesehen. Leider habe ich vergessen zu bookmarken und finde das partout nicht mehr und der Name fällt mir auch nicht mehr ein, Browserhistorie hilft auch nicht. Herje ...
Kennt das jemand von Euch?
Wie stellt ihr eigentlich die Bremse ein? Gefühl?
Mir reicht Gefühl bei 20lbs Schnur auch, aber bei filigranem Tackle hätte ich schon gerne so ein Ding.
Olaf
Nachtrag: Drag Checker
die Fragen bleiben ...
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20.12.2008 18:21 |
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hirs
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Dabei seit: 15.02.2008
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20.12.2008 18:52 |
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Tungdil
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Dabei seit: 14.07.2008
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@peternews : dito
ist ja nicht so, dass das ganze system fix ist....einmal einstellen, danach nicht mehr anfassen.
interessant wird es dann, wenn man einen neuen blank aufgebaut hat ohne vorher zu wissen wie dieser im drill reagiert und mit welcher belastung man im extermfall rechnen kann.
ansonsten justiere ich auch wärend des drills nach, wenn der fisch nur vorsichtig gebissen hat (und ich den köder oder den haken sehen kann) und der haken nur an der vorderlippe sitzt - öffne ich. der drill dauert dann länger, aber der fisch ist mein..... kommt häufig bei den mefos vor (weiches maul).
beim brandungsangeln stelle ich fast jedes mal nach, wenn das vorfach durch seetang oder muschelbänke gezogen wird - ich schließe die bremse.
beim pilken oder neuanglerisch speed jigging (für mich ein und das selbe) stelle ich die bremse generell härter ein und der blank wird stärker belastet.
da ich keine fixen kombos fische sondern rollen und blanks wechsel muss ich jedesmal nachstellen......bis jetzt ist mir noch kein blank gebrochen oder ähnliche disaster passiert, von denen in manchen foren berichtet werden.
für mich zäht dieses gerät zu den unnützen dingen, die zwar schön sind wenn man sie neu bekommt, danach aber jahrelang im keller oder in der gerätebox rumoxidieren.
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20.12.2008 20:28 |
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AngelDet
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Also hin und wieder und sozusagen die Grundeinstellungsübungen mit Federwaage, die kosten auch nicht so viel!
Im Prinzip kann das auch nur sowas sein.
Eine Federwaage für dicke Fische tut es meistens für den Spinnerangler.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31...L500_AA240_.jpg
Achso: Messen mit 'ner gebunden Schnurschlaufe oder vorne im Vorfach eingehängt, evtl. mit Interface-Karabiner, und die "Schussrichtung" des Zuges beachten!
Zum Stippen hatte ich mir nochmal ne feine gekauft, die war auf 100g genau und ging so bis 3kg, das war schon gut für die feine 0.14er Schnur!
Richtige Bremsbelastungstests bzw. auch Vorfachtests mit abgewogenen Gewichten, einfach ist z.B ein Wassereimer (draussen!!!) oder geschlossene Flaschen a' 1.5kg.
Wenn man ganz exakt werden will, geht das nur damit. Also z.B. 2x 1.5kg Flaschen nehem, ranhängen und justieren. Dann hat man genau 3kg Freigabe.
Meist löse ich heute das Problem, indem ich sehr starke Schnüre beim Spinnangeln verwende, und dann ist die genaue Einstellung gar nicht wichtig. Überdies schont es die Köderverluste.
Die Bremse einer Arc Gr 3/4 zugedreht (echtes max. mit voller Kraft) geht gerade bis 10kg - ausgemessen mit Gießkanne, und wenn ich ne 10kg tragfähige Montage habe, brauche ich nichts mehr einstellen. Aber auf Dauer hält die Bremse das nur, wenn man sie immer fein losdreht, festgeknallte Bremsen sind Gift für die Scheiben, dann hat man sehr schnell ein Problem.
Also viel interessanter im feinen Bereich mit dem "Nachwiegen", da tuts dann wirklich ne einfache Federwaage, besser eine "richtige" Physikalische mit Auszugsstabanzeige als was mit Zeiger und Skala und Tünneff.
AngelDet hat dieses Bild (verkleinerte Version) angehängt:
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20.12.2008 20:44 |
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Olaf Karsten
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Danke erstmal.
Das praktische daran - finde ich - die schnelle unkomplizierte Handhabe von dem kleinen Ding. Alles mit Waagen braucht ne Schlaufe zum einhängen. Und das Waagenzeugs ist ja auch nur dann praktikabel, wenn es eine Maximumfeststellanzeige (oder wie immer man dazu sagt, wenn der maximale Wert auch im Entspanunngszustand ablesbar ist) hat - bei den physikalischen ist das ja oft schlicht ein Plastikschieber.
Für mich ist das vielleicht deshalb wichtig, weil ich kein Nachjustierer bin. Mir ist das alles zuviel Fummelei an der Frontbremse im Drill zu hantieren. Ich stelle einmal ein, eher zu weich und bremse im Zweifel mit der Hand dann zusätzlich. So ein Kampfbremshebel wäre vielleicht auch mal was. Habe aber noch keine überzeugende Umsetzung für Schnüre gesehen. Rücklaufsperre aus, ist für mich auch nichts, obwohl es Leute gibt die das machen.
Es ist ja auch klar, das beim Anhieb ganz andere Kräfte wirken, deshalb würde ich nie daran denken auch nur annähernd die Tragkraft der Schnur einzustellen. Nicht mal die Hälfte - mindestens bei dünnen Schnüren. Wenn ich mit einer Schnur von 1.5-2kg Tragkraft in eine fette Plötze haue, muss die Bremse funkionieren, sonst war es das gleich.
Das Problem wird kleiner umso fetter die Schnur wird, klar.
Gut soweit.
Olaf
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20.12.2008 21:09 |
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AngelDet
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Also ich kann Dir dazu nur die Methode mit der Wasserflasche empfehlen, einmal ausgewogen und fertig gemacht, brauchste nur mal eben reinhängen - mit dem Haken ganz leicht machbar an eine Drahöse an der Flasche
, Bremse prüfen und los gehts mit dem feinen Geschirr!
Nach einiger Zeit hat man, wenn man immer die gleichen Rollentypen verwendet, das auch ganz gut im Gespür, vor allem die Match-4000M-Spule ist genial fürs superfeine. Für mich ein Grund mit, die Rollentype nicht zu wechseln, ob im Blindflug bei Nacht bei Mondenschein, inner Watbüx stehend oder wenns mal hektisch wird, die schlafwandlerische Sicherheit im Normalbetrieb, das hat schon was und ist mir wichtig.
Zudem sehe ich bei dem Japantester ein Problem: Der Aufspulgrad der Schnur bestimmt den Wirkhebel, und den kann man nur an der Schnur nachmessen. Am besten wenn man direkt an der Rolle Schnur mit Kraft oder Gewicht abzieht, und die Kraft genau ermittelt. Diese 3 Nocken ala Tiefenmesser und der geringen Auslenkung können keine sonderliche Genauigkeit ergeben. Ob das hinreichend und nicht nur Augenwischerei ist?
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20.12.2008 21:25 |
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Olaf Karsten
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Weiss ich auch nicht. Wenn mir hier so ein Ding hier über den Weg liefe, würde ich das aber testen.
Flasche geht sicher auch. Könnte man auch leer leicht mitnehmen, Wasser gibts ja beim Angeln meist genug. Das ist eine gute Idee.
Olaf
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20.12.2008 22:01 |
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