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Geschrieben von AngelDet am 01.12.2008 um 23:00:
Klar, die Haltbarkeit der Ringe muss gut sein, sonst ist das eh nichts.
Aber ich habe da noch einen:
Wie sieht es mit der unterschiedlichen Stoß+Schlagfestigkeit der Ringeinlagen eigentlich aus?
Manche gehen ja recht schnell kaputt, Hardloy oder Billig-SIC z.B.
Gerade diese SS304 mit miesen Schnurlaufeigenschaften vertragen eine ganze Menge ohne Schaden.
Geschrieben von fischerblut am 02.12.2008 um 08:11:
| Zitat: |
| Vlt. klärt das, wieso ich zu der Aussage komme, die Varianz zwischen den beiden Ringen ist schon sehr hoch |
Wenn Du ausschließen kannst, daß andere Faktoren (Blank, Aufbau, Ringgröße) den Wurfweitenunterschied ausmachten, mag das sein
Aber wie ich oben so schrieb, denke ich kann man aus einem Vergleich wie diesem keine generellen Rückschlüsse ziehen
Ob die Testrolle in punkto Spulengröße und Anstellwinkel zum Startring paßt, was eventuell bei der einen Rute mehr der Fall ist, müßte berücksichtigt werden.
Wenn wir das alles austesten und dokumentieren wollen, sollten wir für das nächste Forumstreffen mindestens eine Woche einplanen
Beim Schnurverschleiß ist es ähnlich:
Wer hat das schon wirklich unter transparenten Bedingungen ausgetestet?
Ansonsten: Spekulation
Grüße, Stefan
Geschrieben von AngelDet am 02.12.2008 um 08:38:
Klar, wir testen weiter.
Notfalls wechsle ich die Ringe bzw. den Leitring auch gleich am Wasser!
Geschrieben von Olaf Karsten am 02.12.2008 um 09:10:
Haben wir jetzt irgendwas gelernt?
Olaf
Geschrieben von Olaf Karsten am 02.12.2008 um 11:35:
| Zitat: |
Original von Slotti
gepflegt und mit gegenseitigem Respekt diskutieren macht halt auch Spass
|
In der Tat
Geschrieben von fischerblut am 02.12.2008 um 13:15:
| Zitat: |
| gepflegt und mit gegenseitigem Respekt diskutieren macht halt auch Spass Klatschen |
Das denke ich auch
Wir sind ja nicht hier um uns nur gegenseitig auf die Schulter zu klopfen, sondern durch verschiedene Diskussionsansätze zur Meinungsfindung beizutragen
Geschrieben von NoSaint am 02.12.2008 um 15:29:
Was ich dazu sagen kann, ist dass ich es auch super finde wie hier diskutiert wird, da man sich nicht gegenseitig nieder macht sondern lediglich über die Fakten spricht ohne zu motzen, gefällt mir echt super hier in dem Forum
Geschrieben von UGLYSTICK am 04.12.2008 um 11:48:
Ich bin der Meinung, dass die verwendete Schnur einen massgeblicheren Einfluß auf die Wurfweite hat.
Die Ringeinlagen tragen evtl im min% Bereich dazu bei.
Viel wichtiger ist doch die Schnellkraft und Aufladung des Blanks beim Wurf.
Und genau diese Eigenschaften kann man Kaputt-Beringen.
Ich habe z.B. sehr gute Erfahrungen mit den flexiblen 2-Stegringen ala
BNOG oder SEYMO Supaglide gemacht.
Die sind echt flexibel - ein Vorher / Nachher Test hat gezeigt, dass die Aktion des Blanks durch die Ringflexibilität sehr jungfräulich geblieben ist.
Sportex hat zu "made in germany - zeiten" diese Ringe oft verbaut.
Bei Fuji habe ich solche Ringe noch nicht gesehen (vielleicht gibt es Sie aber doch ??)
Geschrieben von peterws am 04.12.2008 um 12:02:
Meinst Du die Ringe, die aufgebaut sind, wie die Schlangenringe bei den Fliegenruten?
Geschrieben von AngelDet am 04.12.2008 um 12:05:
| Zitat: |
Original von UGLYSTICK
Ich bin der Meinung, dass die verwendete Schnur einen massgeblicheren Einfluß auf die Wurfweite hat. |
Ich habe eben gerade anders festgestellt, dass die Schnur und Art der Schnur bei sehr glatten Ringen keinen solchen Einfluss hat, sondern nur bei "schlechten" rauhen Ringen.
Oder die Schnur ist so borstig - Typ "Flaschenbürste"

, dass sie um die Ringeinlagen herum hakt - das ist dann eigentlich Müll und war Ausschuß, aber auch sowas gibt es nach Walkos Mikroskopbildern. Damit erreicht man nie was ordentliches, kann man gleich abhaken.
Das glatte Laufen und Auswirkungen halte ich für mich experimentell für gesichert

, und verständlich ist es ja auch: Wenn nichts mehr bei wirklich spiegelglatt reiben kann (=hochwertigste Ringpolierungen im molekularen Bereich), dann ist das darüberlaufende Schnurmaterial auch vernachlässigbar. Sobald es einen Ansatzpunkt in Form einer (noch so kleinen) Ringrauhheit gibt, kann es haken und reiben.
Viele Ringeinlagen sind schon sehr gut, mehr gleichgut als wir wohl glauben, und daher merkt man in einer Variation zwischen solchen halt auch nichts relevantes, das überrascht mich nicht.
Wie ich oben beschrieb, hat eben die Art und Schnellkraft des Blanks überhaupt nichts gebracht, sondern die Ringe. Wenn ein weicherer simplerer Blank ein gutes Top-Dingens überrundet, sollte an der Beobachtung schon was dran sein. Wie und wieveil genau?
werde mich hüten, bevor das nicht nachvollziehbar genau festgestellt wurde.
Geschrieben von UGLYSTICK am 04.12.2008 um 12:47:
genau die schlangenringe
Geschrieben von UGLYSTICK am 04.12.2008 um 17:25:
Muss schon mal sagen Super Threat
Geschrieben von fischerblut am 05.12.2008 um 17:41:
Eine Bemerkung möchte ich dazu noch machen :
| Zitat: |
| Das glatte Laufen und Auswirkungen halte ich für mich experimentell für gesichert |
Falls es wirklich so ist, daß die Ringeinlage der maßgebliche Faktor bei der Wurfweite sind, denke ich, kann der erwähnte Test das nicht beweisen.
Man könnte auch 2 Autos, wovon eines etwas sportlicher aussieht, auf der Rundstrecke testen.
Als Ergebnis ist das vermeintlich unsportlichere schneller.
Es wurden verschiedene Reifen montiert - daraus folgert man, daß der Geschwindigkeitsunterschied an den Reifen liegen muß und läßt dabei Motor, Fahrwerk, Bremsen usw. außer Acht
Zu den Berkley Stahlringen
Ich habe den Satz einer Bruchrute auf einem 9ft Bruce & Walker Light-Spin-Blank verbaut.
Das Teil wirft gerade Kleinköder sehr gut - auch im Vergleich mit anderen Ruten
Wenn jetzt die Ringe sooo schlecht sind, muß der Blank schon sensationell sein
Geschrieben von AngelDet am 05.12.2008 um 18:19:
Stefan, die Rennwagenleute machen doch aber solche Tests, wechseln die Reifen am selben Wagen und sagen dann "der Reifen ist schneller" (=schnellere Rundenzeiten), wobei das sicher auch nur für diesen Wagen zutrifft.
Um alle Zweifel zu beseitigen, müßte man sowas wie eine Schnurdurchlaufwiderstandsmessaparatur haben. Wenn ich den Durchlaufwiderstand der Schnur auf einem Satz Ringe ermitteln könnte, und dort klare (also wiederholbare und nachvollziehbare) Differenzen finde, sind das für mich die relevanten Faktoren. Das natürlich nochmal über die Schnüre variiert.
"der maßgebliche Faktor" möchte ich auch nicht sagen, aber schon "ein maßgeblicher Faktor", und ein gerne vergessener.
Dazu passt der Praxiserfahrungswert von allen mir bekannten Spinnanglern, die mit "einmal Fuji-Gold-Cermet, immer Fuji-Gold-Cermet" darauf extrem schwören. das kann bei den derart intensiv Angelnden und dem dagegen stehenden Mehrpreis einfach kein Zufall sein.
So mit Testruten hat man schon mal das Problem, das 2 Ruten alleine nicht exakt gleich sein können, weil die Blanks zumindest leicht alle unterschiedlich sind. Dann die Werfer usw.. Wenn man alle die Möglichkeiten für Toleranzen zusammenrechnet - wird das Testen zu einer eindeutigen Aussage sehr schwierig - das schriebst Du oben schon.
Zu deinem Aufbau mit den Berkley Stahlringen: Die verwendete Schnur war aber keine Berkley Fireline Crystal, sondern eher eine Mono?
Geschrieben von gig am 14.01.2009 um 03:05:
Da anscheinend glatte Ringe unabdingbar sind: wäre es möglich die Einlagen
zu polieren - z.B. mit Autolack Politur, Zahnpasta ?
Geschrieben von Olaf Karsten am 14.01.2009 um 08:00:
Die Einlagen bei guten Ringen sind glatt genug. Sie dürften auch härter sein, als die meisten Polituren, die dem Normalhandwerker zur Verfügung stehen. Es ist also weder notwendig, noch halte ich das für so einfach möglich. Denn glatt meint in dem Fall wirklich glatt. Da wäre Zahnpasta - wenn sie was bewirken könnte - zu grob. Aber das macht sie ohnehin nicht.
Olaf
Geschrieben von fischerblut am 14.01.2009 um 08:06:
Einen neuen Ring polieren bringt eher wenig
- aber einen verschmutzten säubern und polieren schon
Geschrieben von AngelDet am 14.01.2009 um 10:26:
| Zitat: |
Original von fischerblut
- aber einen verschmutzten säubern und polieren schon
|
Und eine ganz wichtige Sache gegen den Schnurverschleiss!
Ich bin im Moment in der glücklichen Lage sehr sauberes Wasser zu haben, aber kann mich noch gut erinnern, wie wichtig das tägliche Putzen der Ringe und des Schnurlaufröllchen an einem Niederungsfluss im Ebbe+Flut Bereich war.
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