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--- Wie kann man beim Aufbau Gewicht einsparen (http://www.rutenbauforum.de/rodbuilding/thread.php?threadid=1228)
Geschrieben von ingma am 03.02.2009 um 11:30:
Hi,
nach der post von kuno hab ich beim der ersten lesung glatt das PS übersehn und
Nun bin ich aber ganz seiner meinung

wobei natürlich auch Karl ins selbe horn bläst.
Das gewicht und das handling einer rute, bestimmt sich hauptsächlich
durch die länge.
Finde ich die richtige dann wird der sonstige aufbau nicht soviel unterschied machen egal ob mit split, durchgehen, oder sonst irgendwie, selbst ein oder zwei ringe mehr oder weniger würden mir kein kopfzerbrechen bereiten.
Bei der balance von ruten bis 240 cm gibts ebenfals nicht viel zu bemeckeln.
Nebenbei einer der meist gefischten längen bei spinnen ist doch das maß um 2,75 cm, wobei sich hier 1000ende angler mit einer gewissen kopflastigkeit bereits arangieren müßen.
Noch eine bemerkung, meine kurzen und leichteren spinangeln verbaue ich für mich persölich gerne mit 18er RH, wird die rute aus irgendwelchen gründen schwerer, steige ich um auf mindestens 20 und dimensioniere auch den griff etwas größer sowohl in umfang als auch in länge.
Was mir den vorteil bringt, bei einer gewissen ermüdung die griffhaltung zu endern und so meine hand etwas zu entspannen.
Geschrieben von AngelDet am 03.02.2009 um 11:35:
| Zitat: |
Original von Olaf Karsten
Die Frage ist, kriegt man den Lack ohne Beschädigung der Fasern ab.
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Also damit habe ich prinzipiell beim Schaben kein Problem, Slotti hatte sogar mal letztens richtig viel abgeschabt.
Ich habe meinere früheren GFK-Teleruten mit 5-6m Länge und überzolligen Rohren komplett abgeschliffen und dünn neu lackiert, das war kein Problem. Das lag aber an der quietschegelb oder -orangen Farbe, ganz fürchterlich.
Wie ich schon schrieb, gebrauchstechnisch ist das reine Entfernen aber eher Dummfug, denn das ist ja nicht ohne Sinn und Plan da drauf.
Wenn jemand Ultra-Leichte Blanks verwenden möchte, der besorgt sich eben wenig oder unlackierte, die Batson RX oder PacBay T2 bieten das doch hier sofort. Und bei etlichen Herstellern kann man matte grey ordern, dann macht der Hersteller da erst gar nichts drauf, das wird noch günstiger, und man spart sich eine blöde Arbeit.
Geschrieben von AngelDet am 03.02.2009 um 11:45:
| Zitat: |
Original von ingma
wird die rute aus irgendwelchen gründen schwerer, steige ich um auf mindestens 20 und dimensioniere auch den griff etwas größer sowohl in umfang als auch in länge.
Was mir den vorteil bringt, bei einer gewissen ermüdung die griffhaltung zu endern und so meine hand etwas zu entspannen. |
Ich baue das immer so (Ausnahme Spezialruten ala Felchen/Eisangel/UL usw.), weil der Griff eben wichtig ist, und bei Ermüdung oder Quälerei mit dem Gerät mir das keinen Spaß machen würde.
Da läßt sich an Geometrie und Funktion nichts einsparen oder wegdiskutieren, allerhöchstens durch leichtere Aufbautricks und Materialien einige Gramm rausholen.
Und eine massiger Griff ist eine gute Vorrausetzung, dass der vorne raustehende dünne Rutenteil sich ganz leicht anfühlt, eine Sache über die reine Hebelbalance hinaus, das Kraftpotential muss im Griff auch zum Ausdruck kommen, und dynamische Auswuchtungen sind genauso wichtig wie beim Autoreifen.
Geschrieben von Olaf Karsten am 03.02.2009 um 11:53:
| Zitat: |
Original von ingma
Das gewicht und das handling einer rute, bestimmt sich hauptsächlich
durch die länge.
Finde ich die richtige dann wird der sonstige aufbau nicht soviel unterschied machen egal ob mit split, durchgehen, oder sonst irgendwie, selbst ein oder zwei ringe mehr oder weniger würden mir kein kopfzerbrechen bereiten. |
Klar, wenn man es leichter will, kann man eine kürzere Rute nehmen.

Dem Rest widerspreche ich energisch. Bei den neuen Lieblingsblanks der AB-Gemeinde gibt es ja berichtete Aufbauten die sich im Gewicht im mehr als 50% unterscheiden. Ob ich 200g oder 300g in der Hand habe - bei gleichem Blank wohlgemerkt - das finde ich ganz entscheidend. Und es ist erst Recht nicht ganz egal, ob ich im forderen Drittel der Rute mehr Gewicht anbringe. Eingeschränkt sei dies auf Ruten die ich aktiv in der Hand fische und die sich unterhalb einer fetten Wallerspinne bewegen.
Olaf
Geschrieben von Olaf Karsten am 03.02.2009 um 13:29:
Kleiner Test am Rande:
Ich habe gerade einen nackten vhf 2.70 - 75g genommen. Der dürfte nicht im Verdacht einer UL-Rute stehen. Den habe ich ausbalanciert bei 38cm - meiner gewünschten Grifflänge.
[Am Rande: Balancepunkt des Blanks bei 97cm vom Ende - Wunsch bei 38cm vom Ende. Kostet mich 192g Gewicht (aber ganz am Ende der Rute angebracht) um den Blank bei 38cm auszubalancieren.]
Ich habe dann einen Standardspitzenring genommen und angebracht - 1Gramm an der Spitze. Um das wieder auszubalancieren bedurfte es etwas mehr als 6g Gewicht. Jetzt sage nochmal einer, Gewicht in der Spitzenregion spielt keine Rolle. Und wie das eine Rolle spielt.
Für die Interessierten: Man kann die Kopflastigkeit auch gut in Gramm ausdrücken. Einfach die Rute/Blank am gewünschten Balancepunkt halten und die Spitze auf einer (Profi)waage auflegen. In Fall der VHF eben waren das rund 31 Gramm.
Das Hebelgesetz ist schlicht. Mann nimmt die Länge vom (gewünschten) Balancepunkt zur Spitze und teilt das durch die Länge vom Balancepunkt zum Ende. Das ergibt den Ausgleichsfaktor für 1g "Kopflastigkeit". Bei einer 2,70 Rute ergibt das einen Faktor von 6.2 * der gemessenen Kopflastigkeit von 31g macht das 192g. Errechnet wie gemessen.
Brauchbare Schätzfaktoren für das Ausbalancieren sind für 3m - Faktor 7, 2.7 Faktor 6 und 2.4 Faktor 5. Ob der Balancepunkt 5cm weiter vor oder zurück ist, macht da nicht die Welt aus.
Olaf
Geschrieben von AngelDet am 03.02.2009 um 15:32:
Ich habe mal eine Skizze dazu gezeichnet.
Verhältnisse nackter Blank, ohne Rolle. Die tut manchmal gut.
Geschrieben von Olaf Karsten am 03.02.2009 um 15:58:
Ja genau, danke.
Geschrieben von Olaf Karsten am 03.02.2009 um 16:03:

Im Grunde wäre so Kopflastigkeit in Gramm - gemessen am Blank standardisiert bei 40 cm z.B. - auch ein schöner zusätzlicher Wert für eine etwaige Datenbank und ganz einfach zu ermitteln. Vorrausgesetzt man hat eine anständige Waage.
Olaf
Geschrieben von AngelDet am 03.02.2009 um 16:11:
Stimmt, ich bin zwar eher für bei 50cm

, aber das wäre ne gute Sache, und eben kaum schwieriger als eh schon die beiden Teile ST und HT zu wiegen, vor allem wenn man eh am Längen und Durchmesser nachmessen ist.
Geschrieben von derextremexxl am 03.02.2009 um 17:02:
Hey ihr zwei Gewichtsfetischisten!
Bin an einer solchen Datei dran. Funktioniert bisher soweit, dass ich das Blankgewicht eingeben kann, Durchmesser oben, Durchmesser unten (OK, ein genauer Tapper ist nicht berücksichtigt - gehe davon aus das Blank verläuft gerade konisch)
Gewicht Griffstück, Gewicht abschlusskappe, Gewicht der einzelnen Ringe und schwupp wird ausgespuckt wie das Verhältnis der Kopflastigkeit ist. Man kann auch schön mit Gewichten spielen zum ausballancieren.
Mein Problem ist bisher nur, dass meine Berechnungen auf eine bestimmte Grifflänge festgelegt ist. Ich kann also nicht mal die Grifflänge mal eben einfach ändern was aber auch sehr sinnvoll ist. Wenn ich bei 38cm Grifflänge 30g hinten rein Packe wirkt sich das anders aus als wenn ich das gleiche Gewicht bei 50cm Grifflänge hinten rein packe. Wenn ich heute Abend zu Hause bin stelle ich meinen ersten Entwurf mal hier rein.
Mir geht es bei diesem Thema ja nicht um Gewichtsfetischusmus, sondern einfach nur darum wie man recht einfach Gewicht einsparen kann. Wenn jemand eine Rute aufbauen möchte sollte er wissen wie man sinnvoll Gewicht einsparen kann ohne Qualitätsverlust zu haben. Sicher gibt es auch Ruten wo man gar kein Gewicht einsparen möchte - sogar im Gegenteil
Es sollen einfach nur mal verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt werde wie es möglich ist Gewicht einzusparen - ob sinnvoll oder nicht kann jeder für sich entscheiden.
Alex
Geschrieben von ingma am 03.02.2009 um 21:27:
Hi,
ich kann natürlich den wunsch nach gewichtsreduktion nachvollziehen.
Nicht so sehr als rutenbauer, ob wohl das schon irgendwie zusammenspielt, sondern als angler.
Schon im reiferen alter wo einem mal da oder dort der Muskel zwickt, kann ich einer leichteren gerte sicher was abgewinnen.
Auch wenn Olaf so gar nicht meiner meinung ist, bestätigt er in seinem rechenbeispiel das von mir geschriebene bzw gemeinte.
Bleiben wir bei dem beispiel einer Rute mit 270cm, um einen gewichstausgleich herzustellen sind ca. 190g nötig, bei der montage eines spitzenr. fallen weitere 6 grämmer an.
Setze ich nun die 6g des Spitzenr. zu den 190 in ein verhältnis, sind das 31,6 mal weniger als der längenunterschied vom angenommenen balancepunkt ausmachen.
Nun sind die angaben natürlich nur bis auf den Spitzenr. nackten blank bezogen und ich gebe zu, dass sich die balance nach einem griffaufbau und der montage einer rolle sicher noch etwas verbessert.
Geschrieben von Olaf Karsten am 05.02.2009 um 15:06:
Das mit der Länge ist ja auch korrekt. Zuerst sollte man immer die kürzest mögliche Rute nehmen, die den gegebenen Zweck noch erfüllt. Aber es gibt eben Gelegenheiten, da kann ich nicht einfach auf Länge verzichten. Und umso länger die Rute ist, umso wichtiger wird er Aufbau - jedenfalls aus Sicht der Balance.
Olaf
Geschrieben von Pikepauly am 05.02.2009 um 16:18:
Ganz vorne steht natürlich die Blankauswahl und da scheitert es daran, dass wir als Hobbybauer an die Top-Blanks aus Japan gar nicht rankommen.
Was die "Lieblingsblanks" der AB-Gemeinde betrifft...
Lässig sehen!

Auch das geht vorüber, 2007 wars Harrison, jetzt eben die und 2010 kommt der Nächste der auf den deutschen Markt will.
Vieleicht G. Loomis, das wäre zumindest mal was wirklich Neues.
Geschrieben von Olaf Karsten am 05.02.2009 um 16:47:
Ich bin da auch ganz gelassen. So neu ist ja CTS auch nicht.
Was die Japaner angeht, kann ich das nicht einschätzen. Von deren Püppirollen halte ich nicht viel - außer zum Barschangeln vielleicht. Alles Spielzeug - nichts für Männer. Aber cleveres Marketing.
Ich geh mal in Deckung
Olaf
Geschrieben von AngelDet am 05.02.2009 um 17:12:
falscher Thread - falscher Thread !
Wurde höchstens Metallrollen vs. Kunststoffrollen zur Rutenbalance passen, aber das funktioniert ja nicht mal mit den geringen Gewichtsunterschieden.
Geschrieben von Olaf Karsten am 05.02.2009 um 17:16:
| Zitat: |
Original von AngelDet
falscher Thread - falscher Thread !
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Scusi!
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