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Geschrieben von derextremexxl am 25.03.2008 um 20:55:

  Beringung einer Matchrute

Matchruten von der Stange haben ja immer sehr kleine Ringe was ich persönlich auch super finde. Gerade beim Rutenbau wird ja häufig eine etwas größere Ringwahl getroffen, damit man auch problemlos mit Schnurstopper werfen kann.

Wie beringt ihr eine Matchrute bzw. was findet ihr besser - Vor-/Nachteile? Ich verwende lieber die ganz kleinen Ringe auch wenn es vielleicht mehr "gefuddel" ist, aber sie sind leichter und schöner!



Geschrieben von Olaf Karsten am 25.03.2008 um 21:16:

  RE: Beringung einer Matchrute

Zitat:
Original von derextremexxl
Wie beringt ihr eine Matchrute bzw. was findet ihr besser - Vor-/Nachteile? Ich verwende lieber die ganz kleinen Ringe auch wenn es vielleicht mehr "gefuddel" ist, aber sie sind leichter und schöner!


Ich auch. Ich habe noch keinen Weg gefunden, befriedigend mit Schnurstopper zu fischen. Also lasse ich es. Für mich ist das auch nicht akzeptabel an einer filigranen Matchrute grosse Ringe für den Schnurstopper zu verwenden. Wenn es in Tiefen über 4-5m geht, muss eben eine andere Rute her. Dafür plane ich künftig die 6m Match von Harrison.



Geschrieben von derextremexxl am 25.03.2008 um 21:53:

 

Über 5m habe ich meine 11,5m Kopfrute großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen



Geschrieben von Olaf Karsten am 26.03.2008 um 07:07:

 

Kopfrute geht bei mir gar nicht. Ich kann die Dinger nicht leiden. An eine Rute gehören Ringe und 'ne Rolle. großes Grinsen



Geschrieben von AngelDet am 28.03.2008 um 16:40:

 

Jupp, Rute+Ringe+Rolle, und über dem Ende der Matchrute heißt das dann beringte Langstippe ("lange Tele") oder neuanglerdeutsch "Bolognese", 6 oder 7m, noch gut werfbar und mit wenigen größeren Ringen auch keine Probleme mit Stoppern und sowas. Der stärkere Konus einer Tele durch die Teile macht sich für die langen auch ganz gut, vor allem ist Power in der unteren Hälfte! großes Grinsen
Ich mag das an sich sehr: Viele kleine Fische und die großen Beifänge auch noch mitnehmen. Augenzwinkern



Geschrieben von habitealemagne am 28.03.2008 um 20:57:

 

Hallo,
in meiner Gegend finden regelmäßig Ansitzwettkämpfe statt , meist ist alles erlaubt , sprich "Pose muß Blei tragen". Das heißt Kopfrute ,Bolo oder Match ist erlaubt. Da wir sehr schnell strömende Kanäle haben (Wettkampfgewässer) , ist eine gute Kopfrute aber immer die erste Wahl, zum einen zum genaueren Köderpräsentieren und weil man bei der schnellen Strömung schon mal 40gr+++ an die Montage bringen muß. Da sagen Bolo und Match nein Danke. Am Pfingstwochenende haben wir Sensas Cup. Wegen der starken Strömung sind diesmal auch Feederruten erlaubt. Ich hab aber schon Tage erlebt , wo der der 180 gr Korb mit Futter weitergerollt ist. Und trotz dem war der Setzkescher voll. Nun ja , bei moderater Strömung ziehe ich meine 8m Bolo oder die Match vor, da sie Leichtgewichte sind und ich Zeit spare , weil ich nicht abstecken brauch. Nun ja , wir waren ja bei Beringung , werd ich mal nen Beringungstread für Feederruten anfangen.
Grüße.



Geschrieben von pelziger am 06.04.2008 um 11:45:

 

Hallo,

hab bisher bei den gekauften Matchruten immer nur Probleme mit den oberen 5-6 Ringen gehabt, welche vom i.D. etwas klein geraten waren.

Bei den selbstaufgebauten nehm ich einfach insgesamt ne Nummer größer und schon hab ich keine Probleme mehr mit dem durchflutschen des Stoppers. Ach noch was, da die größeren Ringe am Spitzenteil ja auch nen höheren Steg haben kannst Du sie anders verteilen und so meistens 1-2 Ringe auf die gesamte länge sparen, so hast Du meist auch nicht viel Gewicht mehr auf der Spitze.

Verwende gern den Seymo RDX, da dieser sehr leicht ist.
20er Fuji Sic Starter + 11RDX + Spitze wiegen gerade mal 8,4g

Grüße vom pelzigen



Geschrieben von AngelDet am 06.04.2008 um 11:55:

 

Ich sehe da ja auch gerade ein Vorteil des Selbstbaus, eben mit der Beringung auf ein Stopper-taugliches Maß zu gehen, und auch nicht mehr dranbauen als unbedingt notwendig, so superfeine Laufschnüre fische ich auch wieder nicht (von wegen passende Fische). Wenn die Matchrute für 0.14mm Mono und feiner ausgelegt ist, braucht man schon mehr kleine Ringe als für eine für 0.16-0.18mm Mono, wo man näher zu einer Float-Rute kommt.



Geschrieben von Olaf Karsten am 06.04.2008 um 12:24:

 

Zitat:
Original von AngelDet
Wenn die Matchrute für 0.14mm Mono und feiner ausgelegt ist, braucht man schon mehr kleine Ringe als für eine für 0.16-0.18mm Mono, wo man näher zu einer Float-Rute kommt.


Korrekt. Darauf kommt es an. Wenn es um 0.10 Strippen geht, dann nimmt man auch keine grossen Ringe. Letztlich richtet sich die Anzahl der Ringe ja nach der Aktion im Spitzenteil. Für die feinen Ruten mit dünnen Spitzen brauche ich mehr Ringe. Genau da kann ich aber auch keine grossen mit viel Gewicht gebrauchen.

Floatrute mit 0.18 Tauen ist kein Thema.

Aber eigentlich stehe ich schon immer mit Schnurstoppern auf Kriegsfuss. Vielleicht bin ich da zu dämlich zu. Augen rollen



Geschrieben von AngelDet am 06.04.2008 um 12:44:

 

Zitat:
Original von Olaf Karsten
Floatrute mit 0.18 Tauen ist kein Thema.

Aber eigentlich stehe ich schon immer mit Schnurstoppern auf Kriegsfuss.

Da hast du es doch: Das funzt nicht mit zu dünnen Schnüren, und bei Großfischvorkommen Karpfen/Forelle muß ich die Montage dahingehend sowieso wappnen, aber selbst die Gummistopper sowie auch die Stopperknoten mir einer WEICHEN Mono draufgebunden gehen dann.

Allerdings: "In doubt leave ist out!", ich angele wenn möglich auch lieber mit der feststehenden Pose, lieber längere Rute, ist einfach feiner.


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