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Geschrieben von Rockola36 am 06.12.2019 um 02:06:
Staubschutz
Hello again,
Da es mich heute gepackt hat und ich die kleinen Bläschen in zwei meiner Ring Bindungen nicht in Ruhe gelassen haben, musste ich das heute unbedingt korrigieren. Dabei hatte ich mich natürlich gefragt wie ich staubeinschlüsse weitestgehend verhindern könnte

. Ich bin dann auf die Idee gekommen mir teilbare Acryl Kugeln aus dem bastelladen zu besorgen, diese dann an einer der Hälften als Durchgang mit einem heißen Bohrer des blank Durchmesser zu schmelzen und die Kugeln dann nach dem lackieren einfach um den gewickelten Ring zusammen zu fügen. Da ich die Kugeln noch nicht habe, aber lackieren wollte hab ichs mit Einweg schnapsbechern gemacht, ich hoffe der tip ist hilfreich für euch.
Gruß Alex und gute Nacht
Geschrieben von MeFo-Schreck am 07.12.2019 um 09:56:
RE: Staubschutz
Sehr kreative Idee!
Bei kleinen Ringen könnte man das Gleiche wohl auch mit den gelben Teilen aus dem Kinderschokolade-Überraschungs-Ei machen
Geschrieben von Rockola36 am 07.12.2019 um 10:41:
Hi, ja das dacht ich mir auch mit en ü-eiern aber damit kann man es schlechter kontrollieren wegen der Sicht.
Gruß Alex
Geschrieben von Rockola36 am 08.12.2019 um 16:49:
Hier mal ein Bild wie ich es mir vorgestellt hab, ich finde es genial und man kann beruhigt schlafen ohne Angst vor Staub
Gru# Alex
Geschrieben von sepp73 am 09.12.2019 um 08:17:
Servus,
schaut gut aus das ganze, auf dieser Basis könnte man schon weiter darüber nachdenken. Was ich mich frage, was mach ich mit nem Blankteil auf dem z.B. 7 Ringe lackiert werden sollen. Soll man dann 7 solche Kugeln anbringen? Stell ich mir unpraktisch vor und in der Zeit, wenn ich so ne Kugel über den Ring stülpe und befestige, verläuft der Lack von den bereits lackierten Ringen irgendwo hin...
Man müsste schon etwas haben, mit dem man den ganzen Blank auf einmal abdecken kann
Gruss, Sepp
Geschrieben von Henry am 09.12.2019 um 10:15:
Die Idee ist nicht schlecht.

Ich hätte keine Geduld jede einzelne Kugel darüber zu stülpen.
Geschrieben von Rockola36 am 09.12.2019 um 12:54:
Die Kugeln werden doch nur zusammen gesteckt, wo ist das Problem? Und das ganze macht man bei drehende Rute, die Löcher müssen halt so groß sein das sie frei laufen ganz einfach und wenn man sie drauf hat einfach mit Klebeband fixieren damit die Kugel nirgends scheuert sondern mitdreht. Ihr seid doch sonst auch so kreativ. dO2
gru# Alex
Geschrieben von Il Dottore am 09.12.2019 um 13:50:
Das ist auf jeden Fall eine coole Idee, was der einzelne dann draus macht....
Aber der Ansatz ist top !!
Grüße
Otti
Geschrieben von Einsteiger am 09.12.2019 um 14:06:
Finde ich auch die Idee super wobei die ersten halbe Stunde möchte Ich die Ringe frei haben wenn es noch etwas übrig weg zu nehmen-wischen-korrigieren ist und danach draufmachen, so lange Lack nicht hart ist kann Staub immer wieder drauf kommen ...
LG Pren
Geschrieben von MAT am 09.12.2019 um 16:41:
Hat von euch eigentlich schon mal einer darüber nachgedacht die ganze Rute in eine Unterdruckkammer zu stecken?
Damit sollte Staub kein Problem mehr sein und die Bläschen entlüften sich selbst.
Mir würde da langes Plexiglasrohr vorschweben in welches man die komplette Rute mittig zentriert schieben kann und welches man komplett drehen lassen kann.
Würd mich ja schon mal reizen so ein Projekt...
VG
Matthias
Geschrieben von Rockola36 am 09.12.2019 um 16:45:
Ich mach die Kugel auch erst drauf wenn die lackierung gut ist, falls aber doch was sein sollte kann man es durch die durchsichtige kuge sehen, ich konnte so zb andere arbeiten an der Rute fertigstellen, ohne angst zu haben das durch mein rumgelaufe Staub oder sonstiges drann kommt. Zumal es auch ein gewisser "Absturz" Schutz sein kann, mir is sie schon aus der Rolle gerutscht als ich vergessen hatte diese zu fixieren..
Gruß Alex
Geschrieben von fly fish one am 10.12.2019 um 17:54:
Mir wär das zuviel Gefrickel. Es gibt "Lackierzelte" dafür unter der du dann die Rute rotieren lassen kannst. Man kann darin auch mit Hilfe eines Staubsaugers ein Vakuum erzeugen. Dale Clemens hat in seinem Buch, meine ich, so einen Vorschlag enthalten. Oder einfach die rotierende Rute irgend wo in einem Raum deponieren wo jetzt nicht gerade Schleifstaub anfällt. Und ich mein ja nur, bin ansonsten auch immer zu allen Schandtaten und ausgefallenen Detaillösungen bereit. Ich muss das aber nicht verkomplizieren. Außerdem hätte ich muffe, dass ich mit einem Tatterich trotz Beruhigungsbier beim Aufsetzen des Bechers auf die Lackierung komme.
Frank
Geschrieben von hjb66 am 10.12.2019 um 20:37:
Ich hatte noch nie Probleme mit Staubeinschlüssen während des Trocknens,wenn es welche gab waren die vor der Lackierung auf den Wicklungen was bei mir daran liegt das manche Ruten auch mal 12-18 Monate rumstehen (oder länger) bis ich sie fertig mache.
Geschrieben von sepp73 am 11.12.2019 um 07:50:
| Zitat: |
| Hat von euch eigentlich schon mal einer darüber nachgedacht die ganze Rute in eine Unterdruckkammer zu stecken? |
So Leute, jetzt wird's langsam ganz schön bizarr, wenngleich die Unterdruckkammer ihren Zweck sicher erfüllen tät. Warum nicht gleich einen Reinstraum in der Wohnung installieren und lackieren nur noch mit kompletten Laboranzügen inkl. Gasmaske und so....
Ich mach nichts dergleichen und hab höchst selten mal n paar Staubeinschlüsse. Mei, damit muss man wohl oder übel leben und wir sind ja alle noch im nicht-industrieellen Bereich zugange, da ist das auch nicht soo schlimm...
Gruss, Sepp
Geschrieben von Brasletti am 11.12.2019 um 15:57:
Im industriellen Bereich scheint das auch egal zu sein, was man da manchmal in den Lackierungen drin entdeckt ist manchmal schon erstaunlich.... das beste war ne ganze Fliege
Viele Grüße Armin
Geschrieben von sepp73 am 11.12.2019 um 16:07:
| Zitat: |
| das beste war ne ganze Fliege |
Weiss gar nicht was du hast, ne Fliege im Bernstein ist n Vermögen wert und in der fernöstlichen Ringbindung wär es plötzlich schlecht...
Gruss, Sepp
Geschrieben von Tölkie am 11.12.2019 um 16:11:
Ich habe nie Staubeinschlüsse....
Bisher habe ich immer das Arbeitszimmer leicht unter Wasser gesetzt, da ich im Dachgeschoss wohne, kein Problem. Bis auf den Parkett, der hoch kam. Das war schon blöd.
Nun habe ich das Arbeitszimmer mit einer Verschalung versehen, Parkett musste ich raus tun, zumindest beschweren sich die Nachbarn nicht mehr, wenn das Wasser aus der Decke tropft.
Und ich muss halt beim Lackieren Gummistiefel tragen, um keine nassen und kalten Füße zu kriegen. Habe keine Fussbodenheizung.
Ein weiterer Vorteil, besonders im Winter, man hat nicht so eine trockene Heizungsluft

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