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Geschrieben von Qualitynine am 06.02.2009 um 16:28:

  "Ausbleien" einer Spinnrute

Hallo zusammen,
wie "bleit" Ihr denn die Spinnruten aus? - leider kann ich dazu hier nichts finden bis auf einen Bericht wo ne Gewindetange in nen Butgrip geschraubt wird...

Insbesondere interessiert mich, wie man am bessten ein Zusatzgewicht am / im Griff unterbringt.
Woher bekommt man solche Schraubbahren auffsätze?

Gruß
Q9



Geschrieben von zak am 06.02.2009 um 18:21:

  RE: "Ausbleien" einer Spinnrute

guckst du hier:

http://barsch-alarm.de/News/article/sid=855.html



Geschrieben von Qualitynine am 06.02.2009 um 18:32:

 

@zak danke,

.. dort wird u.a. empfohlen den Griff so lang zu lassen das er genügend Gegengewicht aufweist --> Denken1 Ich möchte aber doch den Griff gerne so lang machen das er "perfekt" zu meinem Arm passt, und das ist eben relativ kurz (32cm) - also relativ wenig Gegengewicht - kürzerer hebel - erfordert noch mehr Ballast?.

Gibt es weitere Ideen?

Gruß
Q9



Geschrieben von zak am 06.02.2009 um 18:33:

  RE: "Ausbleien" einer Spinnrute

die schraubbaren aufsätze hab ich bis jetzt nur bei den japanern zum bestellen gefunden:

http://www.matagi.co.jp/2008pdf/p58.pdf

würd mich auch interessieren, ob es einen händler für die teile in deutschland oder wenigstens europa gibt.



Geschrieben von Qualitynine am 06.02.2009 um 18:46:

 

noch ne Frage,
...um die Rute optimal auszubleien dürfte man das Griffteil ja erst zum Schluß aufbauen.

Den größten Einfluß haben ja die Ringe - Wicklungen -Lackierungen am Spitzenteil?

Somit müsste mit Fertigem Spitzenteil das HT ausgemessen werden?

Wenn dann doch nur Gegengewichte eingeklebt werden, ist es ja egal - oder mann benötigt eine angepasste Abschlusskappe.

Oder?..

Gruß
Q9



Geschrieben von InsCn am 06.02.2009 um 19:01:

 

Es gibt ein Balancesystem bei House Of Brunner...

http://www.house-of-brunner.de/

--->Angelrutenbau
--->Balance-Systeme

Browser zeigt leider keinen direkten Link an Denken1

Is aber nicht unbeding günstig, würd ich lieber improvisieren...



Geschrieben von Tobi am 06.02.2009 um 22:01:

 

Mir persönlich kommt es so vor als würde die Sache mit dem Austarieren deutlich übertrieben. Ich lasse mich gern von den Experten belehren, aber meine Meinung ist folgende:

Bei Ruten, die waagerecht gehalten werden, also v.a. Vertikalruten sowie Jerk- und Blinkerruten sehe ich die Notwendigkeit ein.

Aber gerade bei sensiblem Gummifischruten (außer man faulenzt) und Dropshotruten, die angeblich so gut ausbalanciert sein müssen, ist mir der Sinn von gewichtigen Endkappen etwas schleierhaft, denn:

Diese Ruten werden meist etwa in der 11 Uhr Position gehalten, also fast senkrecht. Natürlich zieht auch hier eine Kopflastigkeit noch nach unten, aber doch weniger spürbar (bei senkrechter Rutenstellung ist eine Kopflastigkeit sowieso nicht mehr vorhanden). Viel bedeutender ist hier das gesamte Rutengewicht, dass von oben auf die Hand des Anglers wirkt. Und da wirken sich dann Zustazgewichte natürlich negativ aus.

Wie seht ihr das?



Geschrieben von rupa am 08.02.2009 um 12:36:

  RE: "Ausbleien" einer Spinnrute

Hallo Qualityne,

kleine Anleitung zum Bau eines Balancesystems.

ich habe bei House of Brunner einen Matagi Endring mit Gummikappe besorgt.

Die Imbusschraube ist mittels Ausgleichsring zentriert in die Endkappe eingepasst. Zur Zentrierung der Imbisschraube im Blank habe ich die Imbusschraube hinten mit schmalem Tape auf den Blankinnendurchmesser umwickelt.
Die lange Mutter ist ebenfalls auf den Blankinnendurchmesser mit Tape umwickelt.
Imbusschraube und einzuklebende Mutter verschrauben und einpassen.
Die lange Mutter und die Verbindung Imbusschraube zur Endkappe mit Kleber dünn bestreichen.
Achtung!! Entkappe und Umwicklung der Imbusschraube mittels Frischlaltefolie gegen festkleben trennen.
Nach dem Aushärten des Klebers Endkappe ausdrehen und Frischhaltefolie entfernen, Zusatzgewichte anbringen und das ganze wieder einschrauben,

fertig!



Gruß Rudi


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